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Wie Privatpersonen ihre Finanzen effektiv auf den Prüfstand stellen

Deutschland ist noch immer nicht nur ein Land der Sparfüchse, die zuhauf das Geld auf Sparbuch, Tages - und Festgeld fatalerweise anlegen, sondern auch eines, welches viele Finanzanalphabeten beherbergt.
Zum einen dahingehend, dass sich einige Menschen weniger Gedanken um ihr tägliches Geld machen als für den Autokauf, zum anderen, da das Geldsystem sowie vielversprechende Finanzprodukte nicht verstanden werden (wollen). Dabei ließe sich auf einfache und effektive Weise eine Menge Geld (an)sparen.

Der Finanzcheck soll anhand eines Pyramidenmodells erläutert werden, welches sich aus vier Stufen zusammensetzt. In einer ersten Stufe überprüft der Sparer, ob er seine lebensnotwendigen Existenzbedürfnisse abgesichert hat. Dazu gehören etwa die Haftpflicht - sowie Krankenversicherung oder eine ausreichende Einnahmequelle, zum Beispiel durch eine regelmäßige Arbeit. Erst wenn dies abgesichert ist, folgt Stufe 2, nämlich die ausreichende regelmäßige Abbezahlung von Schulden. Schulden tilgen ist eine der besten Möglichkeiten, um Geld zu sparen beziehungsweise schnellstmöglich investieren zu können. Zeitgleich sollte ein Haushaltsplan beziehungsweise Einnahme - und Ausgabeplan erstellt werden. In diesem werden möglichst alle Einkäufe und Verdienste aufgelistet. Im Internet finden sich dazu Vorlagen. Auch wenn dies mit einem Mehraufwand verbunden ist, so wird dem Führer eines solchen Plans meistens erst dann bewusst, welche schleichenden Kosten sein Budget auffressen. Ziel ist es unter anderem, diese aufzuspüren und ein bewussteres Kosten - Einnahme - Management zu betreiben. Dabei sollte diese Aktivität nicht dahingehend übertrieben werden, möglichst jeden einzelnen Cent umzudrehen. Auch hier kann man es übertreiben.

Der Finanzcheck soll jedoch auch vor Augen führen, welche (finanziellen) Ziele in der Zukunft bestehen. Möchte die Privatperson eine größere Reise unternehmen, sich etwas Größeres anschaffen oder für das Alter vorsorgen? Durch den Finanzcheck wird dem Sparer bewusst, was er eigentlich will. Dazu dienen auch Stufe 3 und 4. Stufe 3 symbolisiert einen ausreichenden Cashbestand für Notzeiten. Es sollten wenigstens drei Monatsgehälter für unerwartete Ausgaben, wie kaputte Elektronikgeräte, auf einem Tagesgeldkonto gehortet werden. Ist auch dieser Schritt vollbracht, folgt der letzte Finanzcheck - Schritt. Was mache ich mit meinem übrigen Geld? Hierbei existieren zahlreiche Anlagemöglichkeiten. Der hoffentlich zukünftige Investor sollte sich von Vorurteilen zur Börse nicht verschrecken lassen. Statt aktiven Fonds kann der Anleger auf passive, etwa ETFs, zurückgreifen. Anleihen beziehungsweise P2P - Kredite zahlen regelmäßig Zinsen aus. Und dann gibt es da noch Aktien. Viele vielversprechende Unternehmen, wie Amazon und Google, blicken auf kontinuierlich steigende Aktienkurse zurück.

Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. Immer wieder sollte dieser Satz von Rockefeller beherzigt werden. Durch einen Check der Finanzen spürt man überflüssige Versicherungen auf und wechselt zu günstigeren Internet - und Mobilfunkanbietern. Schnell summieren sich die Einsparungen dadurch auf mehrere Hundert Euro pro Jahr. Und nebenbei verzichtet man ab sofort auf den werktäglichen Coffee - to - go für 2,00 Euro.
 
Dies ist ein Gastartikel der Deutschen Bank.
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