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Der Mainova IRONMAN voller Energie!

Heiß, heißer, Ironman – bis zu 28 Grad und strahlend blauer, wolkenloser Himmel begleiteten den Mainova IRONMAN 2018. Nicht das ganz ideale Wetter, denn Ausdauersportler haben es ja eigentlich lieber etwas kühler. Umso perfekter war das Erlebnis für zehntausende begeisterte Zuschauer und Supporter am Streckenrand. Und auch die Mainova-Teams trotzten erfolgreich der Hitze.
Bilder > Foto: Heiko Rhode

„Die Stimmung ist bombastisch. Ich kriege Gänsehaut, wenn ich hier stehe. Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt“, sagte Laura Philipp an der Radstrecke. Bewundernswert, dass die Mainova-Teamkapitänin mit so guter Laune dabei war, denn ihr eigentlicher Plan war ins Wasser gefallen. Laura Philipp, die in diesem Jahr und bereits 2017 auf der Mitteldistanz das Feld dominierte, wollte in Frankfurt erstmals auf der Langdistanz starten. Aber Pustekuchen, die Achillessehne machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Aber das steckte sie weg und startete mit ihrer Frauenstaffel Mainova Women for Sports Relay by Laura Philipp. Nach knapp neun Stunden und der zweitschnellsten Marathonzeit erreichte die mit aktuellen und ehemaligen Profi-Athletinnen besetzte Staffel das Ziel. Neben Teamkapitänin Laura Philipp auf dem Rad nahm mit Nicole Leder, Siegerin des IRONMAN Frankfurt im Jahr 2007, eine echte IRONMAN-Legende an der Frauenstaffel teil. Gemeinsam mit den anderen Top-Athletinnen konnten sie eindrucksvoll beweisen, was Frauen in fordernden Sportarten leisten. Anna Hahner, eine der Läuferinnen, die in der Staffel für die herausragende Marathonzeit verantwortlich waren, sagte danach: „Es war unglaublich und ich habe so Respekt vor allen Startern hier“.

 

 

Mainova-Teamkapitän Patrick Lange, Weltmeister und IRONMAN-Hawaii-Gewinner 2017, lief ein starkes Rennen, musste sich aber dennoch kurz vor dem Ziel dem Schweden Patrik Nilsson geschlagen geben und holte sich einen guten Platz 3. Mit dem Sieger Jan Frodeno war sogar noch ein zweiter deutscher Weltmeister am Start, für ihn war es der zweite Europameistertitel. Patrick Lange sagte: „Mit dem Platz auf dem Podium bin ich heute absolut zufrieden.“ Der dritte Platz habe ihm sogar noch mehr Motivation für die Weltmeisterschaft gegeben, aber „bis Hawaii gibt es noch einiges an Arbeit zu tun“, so Lange.

 

Nicht nur in der Frauenstaffel starteten starke Frauen, über die Initiative von Mainova und Laura Philipp hatten auch zwei Hobby-Athletinnen kurzfristig noch Startplätze erhalten. Jana Schütt hatte bereits vor der Geburt ihrer fünf Kinder drei IRONMAN gefinisht. Nun aber konnte sie ihren Trainingsstand nicht gut einschätzen, denn neben den Kids nehmen Arbeit und Haus Jana in Beschlag. Sie konnte sich dennoch nicht nur den Traum erfüllen, erneut die Ziellinie zu überqueren, sondern wurde mit einer starken Zeit von unter zwölf Stunden sogar 12. ihrer Altersklasse. Respekt für diese Leistung!

 

Absolut respektabel sind auch die Leistungen der anderen Mainova-Staffeln, die von den beiden Teamkapitänen Daniela Sämmler und Normann Stadler angeführt wurden. Bei exklusiven Trainingstagen hatten Daniela und Normann den Staffelmitgliedern bereits in der Vorbereitungsphase wertvolle Tipps gegeben. Das machte sich bezahlt, beide Promistaffeln zeigten nicht nur großen Willen, sondern auch herausragenden Teamgeist – und gute Leistungen. Die Staffel um Normann Stadler beendete den Mainova IRONMAN Frankfurt knapp unter 10 Stunden, die von Daniela Sämmler geführte brauchte gut 11 Stunden bis ins Ziel. Im Team von Daniela war ein Läufer beim Marathon umgeknickt, hat sich aber trotzdem bis zum Staffelwechsel durchgekämpft. „Jeder hilft jedem, jeder unterstützt jeden“, sagte Staffelteilnehmer Sven Härter hinterher. Der Teamgedanke innerhalb einer Staffel sei einfach enorm wichtig, findet Härter.

 

Die Mehrheit der Zuschauer beim Mainova IRONMAN Frankfurt sorgte an der Laufstrecke am Mainufer für eine einzigartige Atmosphäre. Stundenlang feuerten sie dort die Athleten und Athletinnen mit Rufen und guter Laune an, bis zum Zieltor auf dem Römer. Gerade auf der Laufstrecke, wenn die Athletinnen und Athleten ja bereits 3,8 Kilometer Schwimmen und 185 Kilometer auf dem Rad hinter sich haben und die Temperaturen sich dem Tagesmaximum näherten, eine höchst willkommene Kulisse. Sehr viele Menschen kamen auch zum Hotspot Heartbreak Hill zwischen Bad Vilbel und Frankfurt. An diesem Stimmungsnest herrschte eine ganz tolle und heitere Atmosphäre, hier konnten die Fans ihren Idolen nahekommen. Der anstrengende Anstieg – der gleich zweimal bewältigt werden musste – verlangte den Athleten und Athletinnen auf dem Fahrrad alles ab, weshalb die Unterstützung durch die zahlreichen Fans umso wichtiger war.

 

Zwischendrin hatten die Zuschauer und Zuschauerinnen hier auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden: Beim Mainova-Wasserkraftwerk konnten sie, wie ihre Idole, ebenfalls aufs Rad steigen und so für den Anstieg des Wasserspiegels in einem Turm sorgen. Knapp 100 Teilnehmer wollten ihre Leistung miteinander messen, die Tagesbestzeit lag unter 50 Sekunden. Auch für die Athleten wurde am Heartbreak Hill etwas Neues geboten: Ein Mainova-Fotoservice hat alle Athletinnen und Athleten per Foto festgehalten - die Teilnehmer können sich schließlich unter Angabe ihrer Startnummer ihre persönlichen Bilder kostenlos herunterladen.

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