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Laufsport in der Region

Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon

Eisernes Breitensportfest bei Kaiserwetter

Kaiserwetter – was das meteorologisch heißt, ist klar. Aber ob es immer das richtige ist, das kommt drauf an. „Ich freue mich, dass ich am Ziel bin, weil es war doch recht anstrengend bei 30 Grad“ sagt Oliver Nagel, der als zweiter Läufer der Mainova-Mitarbeiterstaffel bei der Mainova IRONMAN European Championship in Frankfurt angetreten ist. Klar: 30 Grad Luft- und 24 Grad Wassertemperatur bei strahlendem Sonnenschein, das ist Kaiserwetter aus Sicht der Zuschauer und anstrengend für die Athleten. „Aber es war ein super Erlebnis!“, fügt Nagel noch an. Das ist das wichtigste und dürfte auch an Zehntausenden Zuschauern gelegen haben, die entlang der Strecke Volksfestcharakter produzierten.
Früh am Morgen, als sich um halb sieben die Profis ins Wasser des Langener Waldsees stürzten und 10 Minuten später die Breitensportler und auch die insgesamt fünf Mainova-Staffeln mit 24 Athleten starteten, da war die Hitze noch kein Thema: „Das Schwimmen liegt hinter mir. Es lief richtig gut, ich war sogar vor der Dani aus dem Wasser, jetzt warte ich auf meine Staffelschwimmerin und dann geht’s auf´s Rad“, sagt Laura Philipp. Die Profi-Triathletin ist Teamkapitänin einer der Mainova-Staffeln. „Wetter ist super und es wird geil“, freut sich Laura. Staffelteilnehmerin Anja Ruhland, die Laura im Wasser ablöste, stimmt zu: „Der Wechsel hat super geklappt und es macht viel Spaß.“ Die beiden wussten da noch nicht, dass sie auch am Ende des Tages Grund zum Jubeln haben sollten: Das Team um Laura Philipp – neben Anja Ruhland auch Catharina Nettelbeck und Manuel Mocco – holte sich mit einer Gesamtzeit von 9:33:04 Stunden den Tagessieg unter den Staffeln vor Team Normann Stadler (mit Pavel Metluk, Dr. Wolfram Breithaupt und Monique Richter, 10:12:19) und dem Team Daniela Sämmler (mit Beatrice Wolf, Thorsten Heusinger und Stefan Wesarg, 10:17:19).



Gegen die heißen Temperaturen halfen die drei Trinkwasserbars, die von der Mainova am Römer, Mainkai und der „Alten Brücke“ aufgebaut worden waren. Insgesamt wurden hier 7.900 Liter Wasser kostenfrei ausgegeben. Und wer glaubt, die Volksfeststimmung sei ein Phänomen der Großstadt gewesen, der irrt: Überall entlang der Radstrecke jubelten Fans, war tolle Stimmung, gab es Aktionen und Feste. So wie etwa in Karben, 15 Kilometer nördlich von Frankfurt in der Wetterau: Dort sorgten Musik von hr 1, ein Biergarten der TG Groß-Karben und ein Mainova-Zelt mit Lichtreaktionswand, Energy-Stepper und weiteren Spielen für viel Spaß und Unterhaltung am Hotspot.
 
Einmal ein Eisenmann oder eine Eisenfrau sein, das ist für Amateure das Top-Ziel beim IRONMAN. Dabei Spaß zu haben und etwas für die persönlichen Sportambitionen zu lernen, kommt an erster Stelle, Zeiten erst danach. Alle Staffelteilnehmer erreichten sowohl ihr persönliches Ziel als auch das Zieltor auf dem Römerberg, in das sie gemeinsam als Team einliefen. Daniela Sämmler war sich nach der Fahrraddistanz zwar bewusst: „Beim Laufen nachher wird’s warm, aber ich freue mich schon drauf.“ Und auch Normann Stadler weiß: „Es geht hier bei den Mainova-Staffeln um den Spaß. Ich freue mich riesig!“
 
Bild-Zoom Foto: Heiko Rhode
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Der hervorragende Teamgeist und Zusammenhalt, den die Staffelteilnehmer schon im Vorfeld und beim Rennen selbst entwickelten, half sicherlich auch über die heißen Temperaturen hinweg. Thorsten Heusinger, Radfahrer im Team Daniela, beschrieb die Stimmung so: „Das Team, dass sich da gefunden hat, ist sensationell. Als würden wir uns schon jahrelang kennen. Jeder ist für den anderen da.“

So soll es sein, und wohl auch deshalb kamen alle Staffeln glücklich ins Ziel und für alle Teams gilt nun: „You are an ironman.“ Das ist nicht selbstverständlich, denn von rund 3.000 gestarteten Athleten erreichten schließlich 2.600 das Ziel. Über die großartige Vielzahl an Teilnehmern begeisterte sich auch Ferdinand Huhle, Leiter Unternehmenskommunikation bei der Mainova AG. Am frühen Morgen wünschte er allen viel Spaß und Energie, und dass alle Athleten gut ins Ziel kommen. Später resümierte er: „Wir freuen uns über alle Athleten und Zuschauer, die heute beim Mainova IRONMAN den längsten Tag des Jahres erlebt haben. Tolle Leistung, toller Tag.“
 

Infobox Profi-Ergebnisse
  • Herren: Sebastian Kienle siegt mit einer Glanzzeit von 7:41:42 Stunden einen klaren Favoritensieg und gewann zum dritten Mal die Ironman-EM.
  • Frauen: Sarah Crowley bestätigte ihr Top-Form nach dem Sieg beim Ironman Cairns, gewann in 8:47:58 Stunden und wurde ebenfalls Europameisterin.
  • Lokalmatador und Mainova-Teamkapitän Patrick Lange kam nach einem mühsamen Tag als Sechster ins Ziel und sicherte sich damit die Hawaii Qualifikation.
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Bild-Zoom Foto: Heiko Rhode






 
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