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Der Stürmer-Check: Hrgota, Meier oder Seferovic?
Mo. 20.06.2016 - 7 Bilder
Mit Neuzugang Branimir Hrgota stehen bei der Eintracht insgesamt sechs Mittelstürmer im Profi-Kader. Trainer Niko Kovac ließ bislang aber fast ausschließlich mit einer Spitze spielen. Selbst mit doppelten Back-Ups - sechs Stürmer sind zu viel. Neben dem Neu-Frankfurter Hrgota balgen sich noch Altmeister Meier, EM-Fahrer Seferovic und der niederländische Flitzer Castaignos um einen Stammplatz. Dahinter lauern mit Waldschmidt und Bunjaki zwei vielversprechende Talente. Wer stürmt nächstes Jahr für die SGE? Wer muss gehen? Und wer darf von der Bank aus versuchen, sich in die Adler-Elf zu schießen? Wir haben den großen Stürmer-Check gemacht. <b>Der knipsende Hoffnungsträger...</b></br> 

Tore,Tore,Tore - das ist Branimir Hrgotas Job-Beschreibung bei der Eintracht. Er soll ihr zurückbringen, was in der vergangenen Spielzeit oft gefehlt hat: Durchschlagskraft und Torgefahr. In Gladbach konnte der Mittelstürmer nur wenig Spielpraxis sammeln. Mal passte er nicht in das Spielsystem, öfter war die Konkurrenz zu groß. In vier Jahren konnte er nur knapp 1700 Einsatzminuten sammeln, erzielte dabei in der Bundesliga nur sieben Treffer und vier Vorlagen. Nicht gerade vielversprechend. Aber: Hrgota ist gerade einmal 23 Jahre alt, hat noch immer Talent-Status. Und rechnet man seine Tore mal auf die wirklich gespielten Minuten herunter, scort der ehemalige schwedische U21-Stürmer immerhin im Schnitt alle 155 Minuten in der ersten Liga. In der Europa-League-Saison 2014/15 sah das nochmal ganz anders aus: In zehn Spielen traf er beeindruckende zehnmal, hatte zweimal das Augen für den Mitspieler. Der große Durchbruch gelang ihm trotzdem nie. Auch weil die Gegner in der Euro-League maximal zweitklassig waren. Sein Talent ist aber unbestritten. Hrgota gilt als Stürmer, der bedient werden muss. Nicht besonders spielstark, dafür aber treffsicher. Technisch nur Durchschnitt, dafür im Strafraum mit 1,85 Meter Größe durchsetzungsfähig. Eine klassische Neun, ein Strafraumstürmer. Bei Gladbach musste Hrgota dagegen oft auf die Flügel ausweichen - ohne Erfolg. Im System-Kovac könnte er der alleinige Mittelstürmer sein und für Tore sorgen, wenn ihn seine Mitspieler denn auch beliefern. Auch in einem Zweimann-Sturm mit einem spiel- und laufstarken Stürmer könnte der Schwede funktionieren. 
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<b>...ist 2016/2017 für die SGE</b> Stammspieler in der Sturmspitze. Der Neuzugang soll und kann frischen Wind in die Offensive bringen. Er brennt darauf, sich in der Bundesliga zu beweisen. Startet die gesamte Mannschaft gut, dann wird auch der Hrgota-Transfer ein voller Erfolg. Der junge Stürmer wird aber nicht den Alleinunterhalter geben können. <b>Der Stürmer, der nicht traf...</b></br>

Eigentlich macht Haris Seferovic auch bei der Europameisterschaft alles richtig. Eigentlich. Er rennt, er kämpft und er bekommt seine Chancen vor dem Tor. Leider nutzt er diese aber bislang nicht. Seferovic will einfach kein Tor gelingen. Ein Problem, nicht nur im Nationaldress. Auch in Frankfurt hat er, vor seinem entscheidenden Tor gegen Nürnberg, kaum getroffen. Frustrierend für den ehrgeizigen Stürmer. Mit Ex-Trainer Veh endete das im Streit. Haris Seferovic, der Facebook-Profi. Unter dem neuen Coach Kovac kam Seferovic wieder besser zurecht. In Frankfurt hat Seferovic noch Vertrag bis 2017. Konkret bedeutet das, wenn man an dem 24 Jahre alten Schweizer noch etwas verdienen möchte, muss man ihn jetzt verkaufen. Sonst drohen zähe Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung. Und bei der SGE ist man einem Verkauf nicht abgeneigt: Mit den zu erwartenden Millionen könnte man den Kader verstärken. Seferovics Leistung in der letzten Saison rechtfertigt es nicht, dass man ihn nächsten Sommer ablösefrei ziehen lässt. Es könnte ein kostspieliger Poker werden. Eigentlich weiß man, um die Qualität des Schweizers: Er ist ein großer Teamspieler, Unruheherd und Kämpfer und hat in der Saison 2014/15 auch schon großartige Scorer-Werte geliefert. Wenn Kovac ein System mit zwei Stürmern wiederbelebt, könnte sich Seferovic durchaus wieder in starker Form präsentieren. 
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<b>...ist 2016/2017 für die SGE</b> der Grund für einen warmen Geld-Segen. Die Schweiz steht mindestens im Achtelfinale der Europameisterschaft. Seferovic zeigt sich zwar glücklos, aber als Arbeiter mit großem Potenzial. In England könnte man bald schon bereit sein, dafür einen guten Preis zu bezahlen. Und in Frankfurt wäre man wohl auch versucht, diesen anzunehmen. Laut der „Frankfurter Rundschau“ gibt es bereits Angebote für Seferovic. <b>Der Fußball-Gott...</b></br>

33 Jahre alt ist er inzwischen, der Fußball-Gott. Fast 14 Jahre Profi-Geschäft. Das zehrt auch an einer Lichtgestalt. Alexander Meier war zuletzt immer häufiger verletzt. Trotzdem der Stürmer netzt unbeirrt weiter. Irgendwie waren es in der letzten Saison dann doch wieder zwölf Tore - obwohl Meier gefühlt gar nicht auf dem Platz stand. Er war zwar nicht mehr, wie in der Saison zuvor, der „beste Meier aller Zeiten“, aber immer noch ein guter. Die Frage ist aber: Wie lange schafft er es noch, diese Leistung abzurufen? Meier ist zwar treffsicher wie eh und je, aber schneller wird er nicht unbedingt. Eine Kombinationsmaschine macht man aus ihm auch nicht mehr. Im offensiven Mittelfeld, wo er sich früher oft heimisch fühlte, könnten in der kommenden Spielzeit andere Spielertypen gefragt sein. Im Sturm ist die Konkurrenz groß. Mit Seferovic droht der Abgang eines Zuarbeiters. Wo ist also Platz für Alex Meier? 
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<b>...ist 2016/2017 für die SGE</b> der Edel-Joker. Alex Meier bleibe, das sei sicher, sagt Bruno Hübner. Welche Rolle Alex Meier in der Truppe von Kovac spielen wird, steht noch in den Sternen. Als Kapitän und damit als Persönlichkeit ist Meier von großem Wert. Als Spieler wird wohl vieles darauf ankommen, wie fit er in die Saison geht. Bleibt der Fußball-Gott verletzungsfrei, sind ihm immer ein paar Bunden zuzutrauen. Wenn auch seine Rolle im Kader stetig kleiner werden könnte.
Transfergerüchte: Wen holt die Eintracht in der Sommerpause?
Mo. 20.06.2016 - 15 Bilder
Fredi Bobic ist als Sportvorstand der Eintracht inthronisiert, jetzt können die Personalplanungen für die neue Bundesligasaison Fahrt aufnehmen. In unserer Bildergalerie zeigen wir, wer bei den Frankfurtern als Neuzugang gehandelt wird. Neu in der Gerüchteküche: Ein kroatisches Super-Talent, das beim FC Barcelona unter Vertrag steht... Den Namen <b>Alen Halilovic</b> sollte sich jeder Fußball-Fan schon mal vormerken. Möglicherweise können SGE-Anhänger ihn in ihren Notizbüchern sogar fett unterstreichen. Der 20 Jahre alte Kroate gilt als eines der größten Talente seines Landes. Mindestens. Europaweite Bekanntheit erlangte der offensive Mittelfeldspieler, als der große FC Barcelona dazu bereit war, rund fünf Millionen Ablöse an die Talentschmiede Dinamo Zagreb zu zahlen, um Halilovic nach Spanien zu locken. Zuletzt spielte er dort per Leihe für den Abstiegskandidaten Sporting Gijon. Seine acht Scorer-Punkte als Stammspieler halfen, den Gang in die zweite Liga zu verhindern. Abstiegskampferprobt ist Halilovic also schon mal. Mit Niko Kovac träfe er bei der Eintracht auf einen Landsmann, der bereits das Nationalteam gecoacht hat. Halilovic selbst stand im vorläufigen Kader für die EM. Die "Sport Bild" berichtet nun von einem Interesse der SGE an dem Mega-Talent. 

<br/><b>Wechselwahrscheinlichkeit: 10 Prozent </b> Das Hauptargument der Eintracht könnte Niko Kovac heißen. Der kroatische Ex-Nationaltrainer mag Frankfurt für den Jung-Nationalspieler attraktiver machen.  Aber sonst spricht nicht viel für einen Transfer. Auf der linken Angriffsseite hat die SGE zwar Bedarf, Halilovic spielt aber eher zentral oder auf der Aigner-Position. Außerdem: Will Barcelona Halilovic überhaupt an einen Abstiegskampf-Kandidaten in Deutschland verleihen? Ein wahrscheinlicheres Ziel sind die Mittelfeldklubs in Spaniens Primera Division. Gerade nach der Transferposse des letzten Sommers: Der HSV hätte das Barcelona-Talent gern verpflichtet, nahm davon aber wieder Abstand, nachdem Barcelona eine Knebel-Klausel mit Pflicht-Einsatzminuten für seinen Schützling forderte. Fredi Bobic ist als Sportvorstand der Eintracht inthronisiert, jetzt können die Personalplanungen für die neue Bundesligasaison Fahrt aufnehmen. In unserer Bildergalerie zeigen wir, wer bei den Frankfurtern als Neuzugang gehandelt wird. Jetzt wird spekuliert: Wildert Fredi Bobic bei seinem Ex-Verein VfB Stuttgart? Dem Gerücht folgen erste Dementi. Ebenfalls mit auf der Liste der potenziellem Zugänge stehen ein rumänischer EM-Teilnehmer, ein paar alte Bekannte aus der Bundesliga und ein Weltmeister... Eine der beliebtesten und klassischsten Transfer-Strategien in der Bundesliga ist, einfach Spieler von den Absteigern zu verpflichten. Sie sind oft günstig, haben schon Liga-Erfahrung und wollen meist auch weiter in der Oberklasse spielen. Ob sie die nötige Qualität haben und sie bei ihrem alten Verein nur nicht abrufen konnten, zeigt sich oft erst später. Für die Eintracht könnten die Verpflichtung von <b>Daniel Schwaab</b> (27) oder <b>Georg Niedermeier</b> (30) ein kleines Risiko darstellen. Beide sind mit den Stuttgartern abgestiegen. Nun könnte Fredi Bobic einen oder beide nach Frankfurt locken, um dort die Lücke der verletzten Russ und Anderson zu schließen.

<br/><b>Wechselwahrscheinlichkeit: 10 Prozent </b> Dass zumindest einer der beiden Noch-Stuttgarter nächste Saison in der Commerzbank-Arena kickt, erschien nur logisch. Bobic kennt die Spieler von früher, sie wären nicht zu teuer und würden kurzfristig helfen, eine Lücke im Kader zu schließen. Aber Bruno Hübner hat die Spekulationen bereits zurückgewiesen: Beide Spieler seien kein Thema.
Eintracht: Die Noten der Spieler für die Saison 2015/16
Mo. 06.06.2016 - 28 Bilder
Die Saison 2015/2016 ist vorbei und die Eintracht verabschiedet sich mit dem Klassenerhalt in die Sommerpause. Doch wie waren die Leistungen der einzelnen Spieler? Wir haben die Noten der Saison für euch! Lukas Hradecky: Note 1,5<br><br>
Der finnische Nationaltorhüter brauchte keine Eingewöhnungszeit in Frankfurt und begeisterte sofort mit starken Leistungen. Er hatte kaum Patzer, dafür rettete er mit seinen Paraden viele Punkte. Ein echter Gewinn für die Eintracht. Heinz Lindner: Ohne Bewertung<br><br>
Kam nur im DFB-Pokal zum Einsatz. In der Liga verlor er das Duell mit Hradecky um den Stammplatz zwischen den Pfosten klar. Lindner setzte sich ohne zu klagen auf die Bank. Seine Belohnung ist die EM-Nominierung für sein Heimatland Österreich - als Ersatzkeeper. Emil Balayev: Ohne Bewertung<br><br>
Der dritte Torhüter blieb ohne Einsatz. Wichtig war er lediglich im Training. Er wird wohl im Sommer gehen müssen.
Jubel, Banner, Choreos: Eintracht, Deine treuen Fans!
Do. 31.12.2015 - 80 Bilder
Für die Eintracht war es eine Saison zum Abhaken: Trotz Happy End nach dem Relegations-Krimi gegen Nürnberg ließ die Leistung auf dem Feld meist zu wünschen übrig. Ganz im Gegensatz zum Einsatz der Adler-Anhänger, die ihr Team einmal mehr mit großer Treue und tollen Choreos von den Rängen aus anfeuerte. Grund genug für eine Liebeserklärung in Bildern. (Text: Michael Forst)<br><br>Eintracht-Fans sind die besten der Welt, weil... ...sie Choreos draufhaben, um die sie die ganze Bundesliga beneidet. ...weil sie krasse Checker sind - und genau wissen, wenn ihre Lieblinge zu noch Höherem berufen sind. ...weil sie ihre Stars in ihr großes Herz geschlossen haben.
Einzelkritik: So schlugen sich die Adler in Nürnberg
Di. 24.05.2016 - 15 Bilder
Wie haben die Eintracht-Kicker beim 1:0 im Relegationsrückspiel gegen Nürnberg gespielt? Sie erfahren es in unserer Einzelkritik. Stark<br><br>
David Abraham: Wie in den letzten Wochen war er auch diesmal wieder eine Bank. Stark<br><br>
Haris Seferovic: Deutlich verbessert, leitete die erste dicke Chance ein, als Schäfer den Ball nach einem Schuss nur abklatschen konnte. Und er schoss den Siegtreffer. Mittelmäßig<br><br>
Carlos Zambrano: Die jüngste Verletzungspause war ihm anzumerken. Hatte einige Probleme, kein großen, aber so richtig sicher wirkte er nicht.
Eintracht packt den Klassenerhalt: 1:0 gegen Nürnberg
Mo. 23.05.2016 - 44 Bilder
Eintracht Frankfurt hat das Relegations-Rückspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:0 gewonnen und den Klassenerhalt perfekt gemacht. In der erwartet kampfbetonten Partie wurde ausgerechnet der in den vergangenen Monaten oft gescholtene Haris Seferovic mit seinem Treffer in der 66. Minute zum Matchwinner. Unsere Bilderstrecke zeigt Szenen der Partie. Vom Anpfiff an baut die Eintracht... ...Druck auf und nimmt den Nürnberger Strafraum unter Beschuss, wie hier Timothy Chandler. Dabei müssen die Adler einen... ...einen frühen Schock verkraften: In der 8. Minute fällt Marc Stendera...
Grenzenloser Jubel der Eintracht-Fans bei Public Viewing
Mo. 23.05.2016 - 52 Bilder
Nach dem 1:0 Sieg der Eintracht gegen den Club aus Nürnberg gab es bei den Adler-Anhänger beim riesigen Public Viewing in die Commerzbank-Arena kein Halten mehr. Unsere Bilderstrecke zeigt Impressionen vom grenzenlosen Jubel, aber auch vom Bangen und Hoffen davor. Public Viewing Bundesliga Relegation: Nürnberg-Eintracht Public Viewing Bundesliga Relegation: Nürnberg-Eintracht +++ Aufgenommen von Christian Christes in der Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main Public Viewing Bundesliga Relegation: Nürnberg-Eintracht +++ Aufgenommen von Christian Christes in der Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
Nürnberg vs. Eintracht: Pyrotechnik auf den Fan-Tribünen
Mo. 23.05.2016 - 30 Bilder
Fans beider Lager haben das Schicksalsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und den FC Nürnberg wieder mit Pyrotechnik auf den Tribünen begleitet. Unsere Bilderstrecke zeigt Impressionen.
Mit Russ-Trikots: Toller Eintracht-Einlauf zum Schicksalsspiel
Mo. 23.05.2016 - 26 Bilder
Tolle Geste der Eintracht-Spieler beim Einlauf vor dem Schicksalsmatch gegen den FC Nürnberg: Sie laufen kollektiv mit dem Trikot ihres an Krebs erkrankten (und für dieses Spiel gesperrten) Kollegen Marco Russ. Mehr Impressionen von der hochemotionalen Stimmung im Grundig-Stadion. Strahlt vor dem Anpfiff... Zuversicht aus: Eintracht-Coach Niko Kovac. Falls jemand vergessen sollte, worum es heute genau geht: Es steht über Heribert Bruchhagens Kopf...
Eintracht: Die Frankfurter Talfahrt mit Nürnberg als letzter Ausfahrt
Mo. 23.05.2016 - 9 Bilder
Die Eintracht träumte von einem Höhenflug und stürzte tief ab. Wie ist es soweit gekommen? Ein Rückblick in Spielen und Szenen. 12. September, 6:2 gegen den 1. FC Köln<br /><br />
 Es wurde wieder geträumt bei der Frankfurter Eintracht. Vor dieser Saison, die nun mit dem Absturz in die Zweitklassigkeit zu enden droht, noch vorsichtig, nach vier Spieltagen schon etwas wilder. Vieles schien ja auch angerichtet für einen Höhenflug. Zwar besaß der einstige Erfolgstrainer Armin Veh bei den Fans viel weniger Kredit, als die Verantwortlichen bei ihrer Rückhol-Aktion wohl gedacht hatten. Die Umstände von Vehs erstem Abschied im Sommer zuvor, als ihm Frankfurt zu klein geraten schien, waren bei den Treuen in der Kurve unvergessen. Voller Zuversicht aber steckten auch sie – ebenso wie die Frankfurter Medien übrigens: Diese Zeitung etwa tippte die Eintracht auf den achten Platz. Und war damit noch vergleichsweise zurückhaltend. Von der Qualität her sei das die beste Mannschaft, die er bislang bei der Eintracht trainiert habe, urteilte Veh gar hoffnungsvoll. Eine Einschätzung, die sich als falsch herausstellen sollte. Ebenso wie dieser Versuch, eine alte Liebe neu aufleben zu lassen. Veh zum Zweiten – das war ein schleichender Verfallsprozess. Aber noch war Sommer, noch herrschte gute Laune. Vor allem, als dann am 12. September der Frankfurter Fußballgott viel früher als befürchtet von seinem Kniepatienten-Bett auf den Rasen zurückkehrte. Und wie. Drei Tore schoss Alexander Meier bei seinem Comeback gegen den 1. FC Köln, Luc Castaignos und Haris Seferovic trugen ihren Teil zu der Sixpack-Party bei: ein Frankfurter Sturm, der den Blätterwald zum Rauschen brachte, den der „Kicker“ auf Orkanstärke einstufte. Der Hype nach diesem Meier-Märchen ging Veh fast schon zu weit, er wusste: Es würden auch wieder andere Tage kommen. Für den so lange verletzten Meier. Und die ganze Eintracht. 27. September, 1:1 gegen Hertha BSC<br /><br /> Tatsächlich herrschte bald eine ausgewachsene Flaute. Die Eintracht spielte gar nicht schlecht, auch gegen die Hertha anfangs nicht. Aber sie traf nicht mehr. Außer Meier, der noch einmal ein Führungstor schoss. Der junge Marc Stendera schoss danach aus weiter Entfernung noch an die Latte. Wie die Saison wohl verlaufen wäre, hätte er noch ein bisschen genauer gezielt? Besser vermutlich, aber wirklich gut gewiss nicht. Dafür sollte die Mannschaft zu viele Schwachstellen offenbaren, dafür war sie auch zu schlecht zusammengestellt. Mit Verteidiger David Abraham oder Torwart Lukas Hradecky waren Sportdirektor Bruno Hübner auf dem Fußballer-Basar zwar gute Griffe gelungen. Die größten Baustellen aber wurden nicht bearbeitet – rechts hinten, links vorne, und dem ganzen Gebilde fehlte es an Tempo.

Statt mit einem Sieg gegen die Hertha in Richtung Europa zu klettern, war das verdiente Berliner Ausgleichstor der Beginn einer Frankfurter großen Talfahrt. „Als ob jemand den Stecker gezogen hätte“, beschrieb Veh den Einbruch nach der Pause. Nur wie sollte er wieder in die Dose kommen? Der angriffslustige Trainer verabschiedete sich zwischenzeitlich von seinen Idealen, verordnete ein strenges Sicherheitsdenken. Die Kurve war so aber nicht zu kriegen. „Mit dem Defensiv-Mist gewinnst du auch nix“, gestand Veh später ein. 6. Dezember, 0:1 gegen Darmstadt 98<br /><br /> So oder so: Der Versuch des schönen Spiels war krachend gescheitert – und die Eintracht rumpelte immer tiefer in die Krise. Noch schlimmer: Im brisanten Hessenderby gegen den wackeren Aufsteiger Darmstadt 98 ließ sie nicht nur Spielkultur vermissen, sondern auch den nötigen Einsatz. „Das geht gar nicht“, wetterte Veh nach einem schaurigen Nikolausabend. Dazu gehörten auch Bilder von Rauch und Feuer auf den Rängen, von Fans, die auf und über die Barrikaden gingen – und ein Stadionverbot für alle Eintracht-Anhänger zum Rückspiel in Darmstadt.
Einzelkritik: So spielten die Adler beim 1:1 gegen Nürnberg
Fr. 20.05.2016 - 15 Bilder
Wie haben die Eintracht-Kicker beim 1:1 im Relegationshinspiel gegen Nürnberg gespielt? Sie erfahren es in unserer Einzelkritik. Stark<br><br>David Abraham: In der Luft und mit seiner Schnelligkeit im Zweikampf ein Lichtblick. Mittelmäßig<br><br>Mijat Gacinovic: Begann sehr verhalten, traute sich dann mehr. Ein paar Tricks, die nicht viel brachten. Gab aber nie auf und wurde mit seinem ersten Tor für die Eintracht belohnt. Mittelmäßig<br><br>Lukas Hradecky: Gar nicht so einfach, bei so wenig Beschäftigung die Spannung hoch zu halten. Beim Eigentor kalt erwischt.
Relegations-Hinspiel: Eintracht trennt sich 1:1 von Nürnberg
Do. 19.05.2016 - 94 Bilder
Im Hinspiel der Bundesliga-Relegation hat die Eintracht gegen den FC Nürnberg am Donnerstag, 19. Mai, vor ausverkaufter heimischer Kulisse in der Commerzbankarena 1:1-Unentschieden gespielt. In der hartumkämpften Partie waren die Franken in der 43. Minute durch ein Eigentor von Marco Russ in Führung gegangen – in der 65. Minute gelang Gacinovic der Ausgleich für die Eintracht. Unsere Bilderstrecke zeigt Szenen der Partie. Vom Anpfiff an nahmen die hessischen Hausherren das Heft in die Hand und... ...dominierten das Geschehen, ohne dabei jedoch wirklich... ...torgefährlich zu werden. Nürnberg hingegen stand in der ersten...
Fans zünden Pyros vor dem Eintracht-Spiel gegen Nürnberg
Do. 19.05.2016 - 21 Bilder
Fans beider Lager haben vor dem ersten Relegationsspiel der EIntracht gegen den FC Nürnberg in der Commerzbankarena Pyros gezündet. Unsere Bilderstrecke zeigt Impressionen.
Bewegender Empfang für Marco Russ durch die Eintracht-Fans
Do. 19.05.2016 - 12 Bilder
Emotionale Szenen vor Anpfiff des Relegations-Hinspiel der Eintracht gegen den FC Nürnberg: Mit Sprechchören, Transparenten und anderen Sympathiebekundungen begrüßen die SGE-Fans ihren Liebling Marco Russ. Bei dem Eintracht-Kicker war erst am Vortag... ...Krebs diagnostiziert worden. Dennoch will Russ bei den Schicksalsspielen gegen den Club dabei... ...sein und wird von Trainer Niko Kovac in der Startelf aufgestellt. Hier bedankt sicher der sichtlich gerührte Russ bei... ...den Eintracht-Fans für die moralische Unterstützung.
0:1 in Bremen: Eintracht muss in die Relegation
Sa. 14.05.2016 - 41 Bilder
Trotz starkem Fight und toller Einstellung: Eintracht Frankfurt hat durch ein 0:1 beim SV Werder Bremen (Papy Djilobodji in der 88. Minute) den vorzeitigen Klassenerhalt knapp verpasst und muss nun in die Relegationsspiele gegen den FC Nürnberg. Unsere Bilderstrecke zeigt Szenen der Partie. Hier die spielentscheidenden Momente in der 88. Minute: Pizarro legt aus abseitsverdächtiger Position quer auf Ujah. Der bringt die Pille... ...am langen Pfosten zwar nicht unter, aber immerhin parallel zur Torlinie - ein gefundenes Fressen... ...für den hineingrätschenden Papy Djilobodji, der Eintracht-Keeper Hradecky keine Chance lässt: Die Eintracht verliert mit 0:1.
Fans beim Eintracht-Trubel in Bornheim
So. 15.05.2016 - 11 Bilder
Zuversichtliche Eintracht-Fans auf der Berger Straße vor dem Spiel gegen Bremen. Entspannte Eintracht-Fans im "Schnäppche" in der Berger Straße vor dem Spiel gegen Bremen. Mitfiebernde Eintracht-Fans auf der Berger Straße Eintracht-Fans auf der Berger Straße
Aggressiver Empfang für die Eintracht in Bremen
Sa. 14.05.2016 - 22 Bilder
Häßliche Szenen kurz vor Anpfiff des Abstiegskrimis an der Weser: Werder-Fans empfangen den Mannschaftsbus der Eintracht mit unflätigen Gesten, "begrüßen" die Adler und ihre mitgereisten Fans mit Böller- und Eierwürfen. Der Bus wurde auf dem Weg zum Weserstadion... mit Eiern und auch härteren Gegenständen beworfen. Hier dokumentiert... die Polizei die entstandenen Schäden.
Eintracht: Der Faktencheck zum Spiel in Bremen
Do. 12.05.2016 - 16 Bilder
Die Eintracht trifft am letzten Spieltag der Saison 2015/16 auf den SV Werder Bremen. Im Weserstadion geht es noch um den Klassenerhalt, für diesen den die Adler schon ein Remis reicht. Wir schauen auf die aktuelle Form und die Hintergründe zum Spiel. <b>Wie ist die Eintracht-Bilanz gegen Bremen?</b><br><br>
Von 91 Spielen in der Bundesliga konnte die Eintracht 33 für sich entscheiden. 39 Duelle endeten mit Bremen als Sieger und 19 Partien gingen Remis aus. Das Torverhältnis spricht mit 144:133 knapp für Werder. <b>Wie ist die Eintracht in Form?</b><br><br>
Nach einem etwas holprigen Start von Trainer Niko Kovac starteten die Adler in den letzten Wochen punktemäßig durch. Neun Punkte aus drei Spielen lautet die Bilanz der Eintracht in den vergangenen drei Partien. Die Adler sind also klar im Aufwind und fahren selbstbewusst an die Weser. <b>Wie ist der SV Werder aktuell drauf?</b><br><br>
In der Schlussphase der Saison hat sich Bremen gefangen und ist seit zwei Spielen ungeschlagen. Neben einem fulminanten 6:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart gab es ein 0:0 beim 1. FC Köln - das erste Spiel ohne Gegentor in dieser Saison. Werder ist gewappnet für die Eintracht.
Eintracht Frankfurt: Der Fußballgott mischt wieder mit
- 42 Bilder
Marco Russ und Alex Meier beim Warmlaufen - Eintracht Frankfurt Training, Commerzbank Arena Bamba Anderson trainiert wieder - Eintracht Frankfurt Training, Commerzbank Arena Lukas Hradecky und Heinz Linder - Eintracht Frankfurt Training, Commerzbank Arena Gute Laune beim Warmlaufen - Eintracht Frankfurt Training, Commerzbank Arena
Eintracht vs. Werder: Historische Duelle der Traditionsteams
Di. 10.05.2016 - 25 Bilder
Am Samstag trifft die Eintracht im entscheidenden Spiel auf den SV Werder Bremen. Den Adlern reicht bereits ein Remis, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Wir schauen auf die spektakulärsten und wichtigsten Duelle in der Historie der beiden Traditionsvereine. Am 10. April 1993 gewann die Eintracht im heimischen Waldstadion gegen Bremen mit 3:0. Es war damals der erste Sieg nach sieben sieglosen Spielen gegen die Werderaner. Torschützen für die Eintracht waren Edgar Schmitt, Anthony Yeboah und Rudi Bommer. Einen weiteren hohen Sieg schossen die Adler in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals in der Saison 97/98 heraus. Die Bremen wurden mit einem 3:0 wieder nach Hause geschickt. 
Spektakulär im Fallen schießt Ralf Weber zum 3:0 ein, Bremens Torwart Oliver Reck und Hany Ramzy können nur zuschauen
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