Falscher Briefbomben-Alarm bei Ex-EZB-Vorstand

Wenige Wochen nach dem versuchten Briefbomben-Anschlag auf Josef Ackermann hat erneut eine verdächtige Postsendung an einen hochrangigen Banker einen Polizeieinsatz ausgelöst. Diesmal aber war es blinder Alarm.

Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank Ackermann. Foto: Marius Becker/Archiv Wiesbaden. Ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) meldete sich am Freitagnachmittag bei der Polizei. Der Mann hatte einen Brief bekommen, dessen Absender er nicht kannte. "In Anbetracht der Gesamtumstände" stufte die Polizei den Brief als verdächtigen Gegenstand ein. Das Haus wurde abgesperrt, Spezialkräfte des Landeskriminalamts öffneten die Postsendung. Von dem Brief ging keine Gefahr aus, wie das Polizeipräsidium Westhessen berichtete.

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