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Fluglärm: Bouffier optimistisch über Reduzierung
Die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen hat in den letzten Wochen viele Menschen auf die Straße gelockt. Derweil traf sich Hessens Regierungschef Volker Bouffier im Zuge des Fluglärmgipfels mit den Spitzen der Luftverkehrswirtschaft. Er glaubt, dass der Lärm reduziert werden kann.
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Ministerpräsident Volker Bouffier. Archivfoto: dpa Wiesbaden. Hessens Regierungschef Volker Bouffier ist überzeugt, dass der Lärm am Frankfurter Flughafen gemindert werden kann. Ein Paket zum aktiven und passiven Schallschutz sowie zu etwaigen Änderungen der Flugrouten werde am 29. Februar vorgestellt, kündigte der CDU-Politiker am Mittwoch in Wiesbaden nach einem zweiten Spitzengespräch mit Managern der Luftverkehrswirtschaft an.
Details wollte der Ministerpräsident nicht nennen, betonte aber: "Wir wollen nichts versprechen, was wir nicht halten können." Man werde daher mit Zeitangaben zur Reduzierung des Fluglärms vorsichtig sein. Es werde um schnelle sowie mittel- und langfristige Maßnahmen gehen. Ziel bleibe, die Zukunft von Deutschlands größtem Flughafen zu sichern und die Belastungen für die Bevölkerung zu mindern. "Wir können einen Weltflughafen in dicht besiedeltem Gebiet nicht betreiben ohne Belastungen", schränkte Bouffier aber ein.
"Lärm darf nicht zunehmen"
An dem "Arbeitsgespräch" nahmen die Spitzen des Flughafenbetreibers Fraport, der Lufthansa und der Deutschen Flugsicherung teil. Das Bundesverkehrsministerium war durch Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle vertreten.
Bouffiers Stellvertreter, Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP), sagte: "Es ist vollkommen klar, dass dieser Flughafen weiterhin ein Wachstum haben wird." Der Lärm dürfe jedoch "von der Summe her" nicht nur steigen.
Die Proteste von Anrainern haben nach Eröffnung der neuen Nordwest-Landebahn im Oktober vergangenen Jahres massiv zugenommen. Die Demonstranten fordern nicht nur ein dauerhaftes Nachtflugverbot, sondern zum Teil auch eine Stilllegung der neuen Bahn.



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