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Innenminister stellt Werbeplakate für OB-Wahl vor 5 Kommentare
Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) hat am Samstag seine Werbeplakate für die Wahl des Frankfurter Oberbürgermeisters vorgestellt. Die Kampagne steht unter dem Motto "Frankfurt verpflichtet".
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Rhein will Oberbürgermeisters von Frankfurt werden. Foto: Frank Rumpenhorst Frankfurt. Der Vorsitzende der Frankfurter SPD, Gernot Grumbach, kritisierte die Aktion: Rhein zeige sich auf den Plakaten als "Kandidat ohne Inhalte".
Bei der Wahl am 11. März treten zehn Bewerber um die Nachfolge von Petra Roth an. Die 67-jährige Christdemokratin stellt sich nach 17 Amtsjahren aus Altersgründen nicht mehr der Wiederwahl.
Rhein geht mit der dienstältesten Oberbürgermeisterin einer deutschen Großstadt auf Werbetour und gilt als ihr Favorit. Die größten Chancen gegen den 40-Jährigen werden in der schwarz-grün regierten Metropole dem SPD-Kandidaten Peter Feldmann eingeräumt.




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Kommentare
Ralph Greb schrieb am 29.01.2012 00:27 Uhr
Bitte Staatsamt und OB-Kandidatur trennen!
Nicht der hessische Innenminister bewirbt sich als Frankfurter OB, sondern eine Privatperson namens Boris Rhein, die das andere Amt gerade innehat. In dieser Funktion ist er Kandidat wie jeder andere auch. Es ist schon schlimm genug, wenn Herr Rhein diese Grenzen verwischt und schamlos Wahlkampf mit Steuermitteln macht. Geradezu dreist ist schon seine Entgegnung auf die Vorwürfe der Opposition, dass er die sog. "Antiterrorübung" im Frankfurter Polizeipräsidium schon vor seiner Kandidatur geplant habe und diese ursprünglich im Dezember hätte sein sollen. Mag sein. Aber dann wird der Termin näher an die OB-Wahl herangerückt. So ein Zufall aber. Ein bißchen feinfühligeres Differnzierungsvermögen darf man wenn schon nicht von Rhein zumindest von einem Journalisten der FNP verlangen. Diese Wahl ist noch lange nicht entschieden.
Eduard Gast schrieb am 29.01.2012 10:02 Uhr
Erfahrener Rhein gegen Freizeitpolitiker !
Ja ich kann schon verstehen, dass die Sozis fluchen. Niemand hat Euch gezwungen einen unbekannten Soziologen in die Wahl zu schicken. "der Boris" ist in unserer Stadt bekannt wie ein bunter Hund und hat schon viel für Frankfurt geleistet. Als Sicherheitsdezernennt hat er den freiwilligen Polizeidienst und die Stadtpolizei geschaffen und so für ein spürbares mehr an Sicherheit gesorgt......aber wer ist dieser Freizeitpolitiker und was hat er für uns geleistet. Schlimm genug, das schon ein Mitbewerber gesagt hat, er kandidiert, weil er "den Job braucht"
Mary Scholl schrieb am 29.01.2012 10:57 Uhr
"Frankfurt verpflichtet" zum Kampf gegen Fluglärm!
Herr Rhein jagt gerade mal wieder Islamisten und führt eine Angstkampagne gegen Terroristen.
Die einzige Angst die gerade in Frankfurt die Menschen zu Zehntausenden auf die Straße bringt ist die Angst vor dem Fluglärmterror.
Zur Bekämfung dieser Angst ist allerdings der Innenminister Boris Rhein nicht brauchbar, und deshalb auch als OB-Kanidat ein Totalausfall.
Jürgen Busch schrieb am 29.01.2012 11:07 Uhr
Wahlkampf-Unterstützung?
4 (in Worten: v-i-e-r) Artikel zu Herrn Rheins höchst ominöser "Terrorwarnung" (s. a. mein Kommentar zu 'Rhein sieht neue Terror-Gefahr') und seiner "Sicherheitsgefühl-Kampagne" (natürlich auch im gleichen "Terror"szenario) in Ihrer Zeitung an nur einem Tag (dem 27. 1.)...
Nun auch noch die "ungemein wichtige" Meldung, dass einer der Ffm-OB-Kandidaten, der natürlich nur "zufällig" auch eben dieser Innenminister ist, sein Wahlplakat vorstellt. Und außer Herrn Rheins Wahlplakat scheint (wenn Ihre Suchmaschine nicht trügt) nur noch das von Oliver Maria Schmitt ('Die Partei', einer reinen Spaß-"Partei") vorgestellt worden zu sein.
Die bloße Vorstellung eines Wahlplakats in einem Wahlkampf ist definitiv keine Meldung wert, wenn das Plakat nicht aus irgendeinem Grund selbst eine Meldung wert ist - z. B. weil darin falsche Tatsachenbehauptungen aufgestellt werden, die dann journalistisch zerpflückt werden. Ihre Auswahl der Meldung über und die Darstellung von Wahlkampfplakat-Vorstellungen und dazu die "Terror"-Meldungen lassen sehr auf Wahlkampf-Unterstützung für Herrn Rhein schließen! Mit gebotener journalistischer Neutralität hat das nichts mehr zu tun!
Munin Gast schrieb am 29.01.2012 12:27 Uhr
Zorror für brutalstmöglichen Fluglärm verplichtet Frankfurt
Ist das Absicht den Boris Rhein auf dem Wahlplakat als schwarzen Zorror abzubilden?
Oder ist das eine Erinnerung an den "Schwarzen Sheriff" und ehemaligen Innenminister Manfred Kanter, der Hessen CDU?
Kanter, der dann mit den schwarzen Kassen der CDU unfreiwillige Berühmtheit erlangt hat. Sieht sich Boris Rhein in dessen Nachfolge auch als Scharfmacher?