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Lagerhalle brennt ab: Millionenschaden
Wegen eines Großbrandes in Villmar an der Lahn ist am Donnerstagmorgen die Bahnstrecke von Gießen nach Koblenz mehrere Stunden gesperrt worden. Hunderte Pendler waren betroffen.
Villmar-Aumenau. ![]()
Die Einsatzkräfte hatten Mühe, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Foto: Häring Das Feuer war in einer nahe der Gleise gelegenen 3500 Quadratmeter großen Halle ausgebrochen, wie die Polizei in Limburg berichtete. Es handelt sich um die Produktionshallen der Firma Meuser-Optik. Menschen wurden nicht verletzt. Sowie der Brand unter Kontrolle gewesen sei, hätten Züge langsam an der Halle vorbeifahren können, sagte ein Polizeisprecher.
Der strenge Frost erschwerte nach seinen Angaben die Arbeit der Feuerwehr. Mehr als 130 Kräfte waren im Einsatz. Der Schaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Die Brandursache war zunächst unklar.
Mehrere Züge der auf der Strecke verkehrenden Hessischen Landesbahn (HLB) fielen aus oder fuhren nur bis zur Sperrung und kehrten dann wieder um, wie eine Sprecherin mitteilte. Nach ihren Angaben durften Züge nicht zwischen Weilburg und Villmar-Aumenau fahren.
Die Bundespolizei hatte die Bahnstrecke gesperrt, weil sie fürchtete, die Flammen könnten auf Heizöl-Tanks übergreifen. Die Werkalle gehört zu einem Optik-Unternehmen.
Das Ausmaß des Brandes war so groß, dass Feuerwehren aus Villmar, Weilburg, Limburg, Brechen, Langhecke, Aumenau, Weyer und Seelbach mit 111 Einsatzkräften im Einsatz waren. Durch die klirrende Kälte frierte das Löschwasser und der Löschteich zu und erschwerten die Rettungsarbeiten.
Außerdem waren die Technischen Hilfswerke aus Limburg und Weilburg und der Malteser Hilfsdienst am Einsatz beteilig. kdh/lhe



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