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Ordnung muss sein: So verteilen sich bald die Starts
Frankfurt. Auf der Basis dieser Karte der Deutschen Flugsicherung zeigt unsere Grafik, wie die Abflüge nach Inbetriebnahme der Nordwestbahn demnächst neu verteilt werden. Beschrieben wird die Abflugsituation bei Westwetterlage, die in unserer Region zu rund 70 Prozent zu beobachten ist. Bislang drehte dabei ein Teil der vom Parallelbahnsystem startenden Jets frühzeitig in Richtung Norden ab (blauer Korridor), um den Wegpunkt «Tabum» bei Schmitten anzusteuern. Demnächst werden diese Maschinen mittels einer Schleife über den Groß-Gerauer Raum (dort wird es dann lauter!) einen Umweg machen müssen. Wenn diese Flugzeuge dann den Taunus erreicht haben, haben sie bereits eine bedeutend größere Flughöhe eingenommen, womit der Schallpegel am Boden deutlich absinkt (rote Linie).
Die anderen rot markierten Flugrouten beschreiben die weiteren Richtungen, in denen sich die Flugzeuge von Frankfurt entfernen.
Der Grund für die Änderungen ist die gelb markierte Linie. Sie beschreibt die Route, die Flieger ansteuern werden, deren Landung auf der neuen Nordwestbahn abgebrochen werden musste. Derartige Fälle sind sehr selten, aber eben auch unkalkulierbar. Damit es beim Durchstarten dann keine Kollisionsgefahr gibt, müssen die startenden Jets auf den kreuzenden Linien mehr Höhe haben.
Unterdessen investieren auch die Airlines kräftig in den Schallschutz: So macht die Lufthansa etwa ihre in Frankfurt stationierte 737-Flotte leiser. Bis Ende 2011 würden alle Maschinen der Typen Boeing 737-300 und 737-500 technisch umgerüstet, so dass bei Start und Landung bis zu 2,4 Dezibel weniger Lärm entstünden, teilte das Unternehmen mit. Die Umrüstung der 26 Flieger werde bis zu drei Millionen Euro kosten. Mit der Umrüstung muss Lufthansa in Frankfurt weniger Start- und Landegebühren zahlen. gh


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