Klicken Sie aufs Bild, um über eine Karte zu Meldungen Ihrer Region zu gelangen.
Auto überschlägt sich: Insassen leicht verletzt 2 Kommentare
Unfall gestern früh auf der Straße zwischen Burgholzhausen und Seulberg.
Friedrichsdorf. Glück im Unglück hatten gestern früh eine junge Frau und ein junger Mann: Obwohl sich ihr Auto überschlagen hatte, wurden sie nur leicht verletzt. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Unfall ereignete sich, wie Stadtbrandinspektor Ulrich Neeb mitteilte, gegen 17.30 Uhr auf der Straße zwischen Burgholzhausen und Seulberg.
Die Unfallursache ist noch nicht geklärt. Fest steht nur, dass der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und der Wagen schließlich in einem Kornfeld auf dem Dach landete. Weil Kühlerflüssigkeit auf den heißen Motor gelaufen war und es deswegen qualmte, befürchteten Zeugen zunächst, das Auto könnte Feuer fangen. Das war aber glücklicherweise unbegründet.
Insgesamt 18 Feuerwehrleute aus Burgholzhausen und Friedrichsdorf-Mitte eilten in 4 Fahrzeugen herbei. Der Burgholzhäuser Wehrführer Wolfgang Fuchs leitet den Einsatz. Die Helfer sicherten die Unfallstelle, klemmten die Batterie des Unglücks-Wagens ab, beseitigten ausgelaufene Flüssigkeiten und stellten das Auto wieder auf die Räder.
Die anderen Autofahrer wurden an der Unfallstelle vorbeigeleitet, der Verkehr staute sich. Der Einsatz war gegen 8 Uhr beendet. Der Schaden wird auf 4000 Euro geschätzt. cg cg


Umfassend über den Lieblingsverein informieren lassen. Immer gratis. Und bequem per E-Mail.
Kennen Sie unsere Webseiten fürs Handy? Alle Inhalte für iPhone und Co. Passend, gut lesbar und kostenlos.



Kommentare
humbuch schrieb am 08.05.2010 09:52 Uhr
Dieses Strassenstück ist unzulässig!
Diese Verkehrsverbindung zwischen Burgholzhausen und Seulberg, die Kreisstrasse K765 wird seit ca 4 Jahren als Teil der Entlastungsstrasse Köppern den Autofahrern vorgeschrieben. Die Strassenbreite beträgt im Unfallbereich gerademal 5,20m, ein unzulässiger Regelquerschnitt vor allem auch für LKW Begenungsverkehr.
Bild dazu: http://www.humbuch.de/Bild_093.jpg
Die zuständigen Behörden erklären dazu, daß sie mit den Gegebenheiten selbst nicht glücklich wären, es sich aber nur um ein vorübergehendes Provisorium handeln würde, bis der Südabschnitt der Köpperner Entlastungsstrasse fertiggestellt sei. Mittlerweile ist der Baubeginn für dieses Teilstück auf Herbst oder Winter 2010 verschoben worden weil es neue Ausgrabungsfunde im Trassenbereich gäbe. Das bedeutet, daß frühestens Herbst 2011 oder später das 'Provisorium' wegfallen könnte. Wie unzumutbar außerdem dieses Strassenstück für die Verkehrsteilnehmer ist, zeigt auch der Einmündungsbereich in die Seulberger Umgehungsstrasse. Dort stehen mitten im Fahrbahnbereich ebenfalls seit 4 Jahren zahlreiche Rot-weiß Warnbaken herum, die die Autofahrer verunsichern, weil denen die Sicht genommen wird. Bild dazu: http://www.humbuch.de/Bild_015.jpg
Auch das sieht die zuständige Behörde anders. Begründung: Das Unfallgeschehen auf dem Strassenstück und innerhalb der Kreuzung sei unauffällig.
Besonders schlimm an der Geschichte ist, daß Ortsfremde, die von Süden her kommend nach Friedrichsdorf Stadtmitte wollen per Vorwegweiser über dieses gefährliche Straßenstück geführt werden, obwohl es sich dabei um einen gemessenen Umweg vo 2,2 km handelt. Der Ordnungsamtsleiter von Friedrichsdorf schreibt dazu, daß das schon immer so gewollt war, weil es nun einen komfortablen Kreisverkehrsplatz Färber Strasse/Cheshamer Strasse in Friedrichsdorf gäbe.
Die ganze bisher endlose Geschichte können Interessierte hier nachlesen:
http://www.humbuch.de/Schikane.htm
Was muß noch alles passieren, bis endlich für eine Verbesserung gesorgt wird.
Hans Georg Riedel
Gast Gast schrieb am 10.05.2010 07:52 Uhr
Die unbefriedigende Situation..
mit dieser Entlastungsstraße ist eine Sache aber was diesen Unfall angeht - wie eigentlich jeden anderen Unfall dieser Art auf dieser Strecke - so kann man einfach die Schuld nicht alleine bei der Strecke suchen. Jedem Unfall ohne fremde Beteiligung wohnt entweder ein technischer Fehler oder wie in diesem Falle ein persönlicher Fahrfehler inne.
An diesem Tag hat es meiner erinnerung nach auch geregtnet. Da liegt die Vermutung nahe, dass es u.U. mit überhöter Geschwindigkeit und einem Fahrfehler zu tun haben könnte, den selbst eine korrekte Straße nicht hätte kompensieren können.
Die Verkehrssituation dieser Behelfsstrecke ist sicherlich nicht tragbar - dem stimme ich zu - nur sollte man vermeiden die Unfälle hauptsächlich mit dieser Sachlage zu verknüpfen - das verrückt ein wenig die Realität.