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Eine Stütze für die Blinden
An der Seite von Katharina Metzler (re) fühlt sich Nebahat Augün endlich wieder sicher. Foto: Stiftung
Von Denise Klug
Katharina Metzlers Arbeitsbereich ist somit Schnittstelle zwischen Beratung und Weiterleitung. Sie weiß über Frankfurts Angebote für Senioren ebenso Bescheid, wie über Hilfsmittel für Blinde oder Menschen mit Sehbehinderung. Bisher berät sie 20 Einzelpersonen. «Ich bleibe auch nach der Beratung noch ihre Ansprechpartnerin», sagt sie. Das würde von den Senioren gut angenommen, sie freuten sich, dass jemand für sie da sei. «Sie sind sehr dankbar.»
Die ersten drei Monate hat sich Katharina Metzler eingearbeitet, Bücher über Augenkrankheiten gewälzt und sich über die Angebote der Stadt informiert. Ursprünglich war sie in der Jugendhilfe und als Ergotherapeutin tätig. «Ich freue mich über die neue Aufgabe», sagt sie. «Es ist ein sehr schönes, vielfältiges Arbeitsfeld. Ich arbeite mit sehr individuellen Persönlichkeiten.»
Zusammenarbeit wichtig
Am spannendsten findet sie, die wissenschaftliche Zusammenarbeit am Projekt. Zum Zwecke der Evaluation sind der Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alterswissenschaften der Goethe-Universität und die Deutsche Blindenstudienanstalt Marburg an dem Projekt beteiligt. Das sei nötig, sagt Franz-Josef Esch: «Schließlich wollen wir ein Konzept, das übertragbar ist und weitergeführt werden kann.»
Katharina Metzler und die Seniorenberatung sind unter 95 51 24-0 oder per E-Mail an beratung@sbs-frankfurt.de erreichbar.
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