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Die Haaner kommen groß raus
Livesendung vor malerischer Kulisse
Punkt 19.30 Uhr sendete der Hessische Rundfunk während seiner Sommertour aus Dreieichenhain. Klar, dass die Hayner Reitschul’ erwähnt wurde. Und auch die Kerbborsche kamen zu Wort.
Von Nicole Jost
Dreieich. ![]()
HR-Moderator Andreas Hieke war auf der Spur der Hayner Reitschul’ mit den historischen Holzpferdchen. Fotos: Nicole Jost Die "Haaner" sind Aufregung gewohnt, derzeit pilgern Hunderte Kulturbegeisterte zu den Burgfestspielen, das Burgfest steht im September wieder an. Und auch der Weihnachtsmarkt zieht Tausende Menschen vor die historische Burgkulisse. Jetzt hat auch der Hessische Rundfunk das schöne Fleckchen in Dreieich entdeckt und schickte seinen Moderator Andreas Hieke mit der Hessenschau auf Sommertour vor die Alte Burg.
Und die Haaner ließen sich auch nicht lange bitten, sie wollten schließlich dabei sein, wenn die feinen Besonderheiten ihres geliebten Städtchens raus nach Hessen getragen werden. Da kam Sigfried Reuner zu Wort, der einst die Hayner Reitschul’ aus den USA wieder an ihren richtigen Platz holte, und Andreas Hieke hatte es schon richtig erkannt: "Wenn die Reitschul’ die Seele Dreieichenhains ist, dann sind die Kerbborsche das Herz." So hatten auch diese ihren Auftritt mit den traditionsreichen Fahnen, den Schärpen und den schönen Strohhüten.
Aufwendige Produktion
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Moderator Jens Kölker hat auf der Sommertour von den Dreieicher Firedancern den heißen Tanz mit den Feuerhanteln gelernt.Bis die Sendung allerdings tatsächlich live um 19.30 Uhr aus Dreieichenhain über den Bildschirm flimmerte, erlebten die Hayner Bürger einmal mit, wie aufwendig eine solche Live-Fernsehproduktion ist. Mit 40 Mitarbeitern war der HR gekommen. Aufregend war es schon, als der große, blaue Showtruck durch das Obertor gelotst wurde. Dreieichs Ordnungsamtsleiter Thomas Mülller sah es ganz pragmatisch: "Das Obertor steht noch", sagte er glücklich, als das 3,50 Meter hohe Koloss durch das historische Tor durch war.
Dann galt es auch, die Sendung einmal zuvor zu proben. Moderator Jens Kölker verstand es prächtig, sein Publikum bei Laune zu halten. Gemeinsam sangen sie: "Es gibt kein Bier auf Hawaii", spielten nette Gewinnspiele und übten, auf Kommando zu applaudieren. Auch als dicke Regenwolken aufzogen, blieb das Publikum sitzen und sang gegen den Regen an. Ein kleiner Schauer zerstörte die gute Laune nicht, und bis die Übertragung begann, war es auch schon wieder trocken.
Ingo Holzmann vom Team der Burgfestorganisatoren war froh, dass die Bewerbung beim Fernsehen geklappt hat: "Ganz Hessen sollte sehen, wie schön es bei uns ist. Es ist auch eine gute Gelegenheit für unser Burgfest, das Dreieichmuseum und die Burgfestspiele zu werben", erklärte Holzmann, der das Fernsehteam gemeinsam mit seinen Mitstreitern auf einer Kutschentour von der Schönheit seines Stadtteils überzeugen konnte. "Diese Sendung ist ein Gewinn für uns", war sich auch Gerhard Knies sicher, "und es ist absolut spannend zu sehen, wie professionell das Fernsehteam arbeitet."
Moderator selbst aktiv
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Viele Haaner waren zu den Dreharbeiten des HR gekommen.Zum Konzept der Hessenschau auf Sommertour gehört es auch, dass Moderator Jens Kölker selbst aktiv wird. War es am Dienstagabend in Gernsheim das Fischerstechen, hat er in Dreieichenhain den Feuertanz gelernt. Die Dreieich Firedancer haben sich hessenweit schon einen Namen gemacht und begeistern ihr Publikum mit atemberaubenden Feuershoweinlagen und artistischen Auftritten. Der Moderator durfte sich unter Anleitung von Firedancer-Chef Christian Weiß auch mit den Feuerhanteln versuchen und merkte gleich, dass dies nicht ganz so einfach ist.
"Puh, ich habe mir die Armhaare verbrannt", bemerkte er, als er mit den Hanteln jonglierte. Für Christian Weiß ist es auch prima, dass sein Truppe ins Fernsehen kam: "Wir sind auch schon bald wieder hier, beim Burgfest im September haben wir auch Auftritte in der Burg", kündigte der Firedancer an.



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