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15 000 bringen Spitzenleistung auf Frankfurts Straßen
15 000 Spitzensportler und Breitensportler starten am Sonntag zum nunmehr 30. Mal zum Frankfurt-Marathon. Zum zweiten Mal trägt er den Namen BMW-Frankfurt-Marathon.
Frankfurt. ![]()
Eine leicht veränderte Strecke mit deutlich weniger Kurven als in den Vorjahren – so wollen die Veranstalter des BMW-Frankfurt-Marathons das Rennen schneller machen. Organisator Jo Schindler hat die Teilnehmerzahl auf 15 000 limitiert. Im vergangenen Jahr hatten sich nur 12 500 angemeldet, jetzt ist der Frankfurt-Marathon fast überrannt worden, so Schindler. 15 000 – so viele können beim Zieleinlauf in der Festhalle bewältigt werden, wenn in Spitzenzeiten drei Sportler pro Sekunde in die Halle einlaufen.
Die Strecke ist im Vergleich zum Vorjahr schneller geworden, sagte Streckenchef Dieter Bremer. "Wir haben eine Reihe von Kurven herausgenommen und hoffen, wenn das Wetter stimmt, auf Rekorde."
42 195 Meter führt die Strecke durch die Stadt und einige Vororte. Nach dem Start am Messeturm um 10 Uhr laufen die Sportler etwa acht Kilometer durch die Innenstadt (siehe Karte), wobei sie mehrmals an Punkten wie der Alten Oper und der Hauptwache vorbeikommen. Dort und an vielen anderen Stellen gibt es Feste mit Musik.
Wie in den Vorjahren ist der Streckenverlauf durch Sachsenhausen nach Westen, über die Schwanheimer Brücke weiter nach Höchst, von dort zurück nach Nied und dann via Mainzer Landstraße zurück in die Innenstadt. Auch da gibt es noch eine Ehrenrunde, ehe die Läufer in der Festhalle ankommen und den verdienten Beifall entgegennehmen.
Wie Dieter Herberg, als Polizeioberrat zuständig für Verkehrssicherheit, ankündigte, wird die Innenstadt am Sonntag fast komplett für Autos unpassierbar sein. Außerhalb der Innenstadt muss mit Sperrungen zwischen zwei und fünf Stunden gerechnet werden. U- und S-Bahnen verkehren normal. Die VGF hat ein Info-Telefon eingerichtet: (069) 213 23 333. Die Polizei informiert schon jetzt, aber auch am Sonntag, unter (069) 755 46 777.
Am längsten ist die Friedrich-Ebert-Anlage für Autos gesperrt: Von 7 bis 18 Uhr ist kein Verkehr möglich. Generell gilt, dass 20 Minuten vor den Läufern ein Fahrzeug mit gelber Fahne an der Strecke entlangkommt. Von da an ist nur noch das Passieren der Fahrbahn möglich. Unmittelbar vor den Sportlern kommt ein Auto, das die rote Fahne zeigt. Ab jetzt ist die Strecke dicht, bis nach dem letzten Läufer die grüne Fahne zu sehen ist. Die Strecke wird freigegeben.tjs



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