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Abenteuerspielplatz zieht in alte Schusterwerkstatt
Nassauische Heimstätte unterstützt die Sachsenhäuser Aktionsgemeinschaft
Der Abenteuerspielplatz Wildgarten hat ein neues Winterquartier. Die Nassauische Heimstätte hat dem Verein die ehemalige Schusterwerkstatt in der Heimatsiedlung zur Verfügung gestellt.
Sachsenhausen. ![]()
Vorsitzender Jürgen Reichel-Odié im Sommerparadies des Wildgartens. Foto: Weis Unter den Eschen 1. So lautet vom 1. März an die Adresse der neuen Anlaufstelle für Kinder aus dem westlichen Sachsenhausen. Dort schlägt der Abenteuerspielplatz Wildgarten in einer ehemaligen Schusterwerkstatt sein neues Winterquartier auf.
1976 gegründet
Die Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Jugendarbeit Sachsenhausen (AKJS) betreut seit 1976 den Abenteuerspielplatz entlang der Stresemannallee. In der kalten Jahreszeit stand bis vor kurzem der sogenannte Spielkeller in der Straße Unter den Platanen 1 zur Verfügung. Aufgrund baurechtlicher Auflagen darf der Kellerraum jedoch nur noch als Lager- und Abstellfläche genutzt werden. Die Nassauische Heimstätte als Vermieter fand in ihren Beständen in der Heimatsiedlung schnell einen Ersatz.
Das Ladenlokal hat eine Fläche von rund 65 Quadratmetern und wird seit September vergangenen Jahres umgebaut und aufwendig renoviert. Durch die großzügige Öffnung der Zwischenwände entsteht ein großer Raum, neue Fluchttüren und neue Fenster sorgen für die notwendige Sicherheit. Zudem steht den Jugendlichen und ihren Betreuern dann auch eine komplette Küche zur Verfügung.
Angebot fördern
Bei den monatlichen Mietkosten von 175 Euro sei das Wohnungsunternehmen dem Verein sehr entgegengekommen, wie Regionalcenterleiter Peter Schirra von der Nassauischen Heimstätte betont. "Die Aktionsgemeinschaft macht nun bald seit 40 Jahren eine ganz wichtige und erfolgreiche Arbeit für Kinder und Jugendliche in Sachsenhausen, auch im Interesse unserer Mieter. Wir sind froh, dass wir mit den neuen Räumlichkeiten das Engagement des Vereins weiter ermöglichen und so ein Angebot im Stadtteil halten können."
"Wir sind dankbar, dass uns die Nassauische Heimstätte so großzügig in unserer Arbeit unterstützt", ergänzt Jürgen Reichel-Odié, der Vorsitzende der AKJS. Wenn alle Renovierungsarbeiten erledigt und der Umzug abgeschlossen sei, wolle man das neue Quartier in der zweiten Maihälfte mit einem kleinen Fest offiziell einweihen, kündigt er an.



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