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Aufmarsch der Künstler
"So viel Blick war nie", sagte Oberbürgermeisterin Petra Roth beim Festakt zu Eröffnung des neuen Städel. Stimmt. Wohin man blickte, sah man illustre Gäste in der neuen unteridischen Halle, die ja ein bisschen an die Unterwasser-Bar aus der Science-Fiction-Serie "Raumpatrouille Orion" erinnert.
Frankfurt. ![]()
Der Blut-Künstler Hermann NitschBanker, Politiker, Mäzene, schicke Damen, seriöse Herren. Und jede Menge Künstler. Für die ist das Städel ja schließlich auch da. Am vornehmsten war natürlich Malerfürst Markus Lüpertz im edlen Zwirn, mit Stock und Ohrring. Der bärtige Kollege Hermann Nitsch, zuständig für blutiges "Orgien-Mysterien-Theater", kam in Schwarz, mit Hut, den er auch unterirdisch nicht absetzte.
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In feinem Zwirn: Markus LüpertzDer Frankfurter Künstler Thomas Bayrle brachte Frau Heike mit. Noch gesehen: Tobias Rehberger, Daniel Richter, Thomas Demand und George Condo mit Galeristin. Besonders im Blick: die halbbekleideten Damen in der Performance von John Bock.klu/kam



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