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Bugwelle soll OB-Kandidaten der SPD nach oben spülen
Frankfurt. ![]()
Der doppelte Feldmann: Gestern präsentierte der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Peter Feldmann seine Wahlkampfziele. Foto: KammererDie SPD geht voller Zuversicht in die Oberbürgermeisterwahl am 11. März. "Wir haben eine Bugwelle erzeugt, von der wir leben", sagte der Unterbezirksvorsitzende Gernot Grumbach. Er spielte damit auf den SPD-Mitgliederentscheid an, bei dem Peter Feldmann als Oberbürgermeisterkandidat seiner Partei hervorging. Die SPD verzeichnete im vergangenen Jahr 240 neue Mitglieder, 70 von ihnen wollen sich laut Grumbach aktiv am Wahlkampf beteiligen. Weitere 150 bewährte Kräfte unterstützen ebenfalls Feldmann. Dieser will soziale Themen in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes rücken. Probleme wie Wohnungsmangel, Kinderarmut und Altersvereinsamung fänden die Bürger noch wichtiger als den Fluglärm am Flughafen, sagte Feldmann gestern bei der Vorstellung seiner Wahlkampagne. "Ich kämpfe dafür, dass Kinderarmut in dieser Stadt tabu ist; und ich werde nicht zulassen, dass Ältere isoliert werden", betonte der 53-jährige Diplom-Politologe. "Der soziale Zusammenhalt ist zwar nicht spektakulär, weil nicht demonstriert wird", sagte Feldmann. Er ist sich aber sicher, dass sich die sozial Benachteiligten "mit ihrer Stimme bei der Wahl melden werden". Auch das Frankfurter Bürgertum wolle nicht, dass ihre Angestellten mit dem Schlips über den Sessel gezogen würden. "Hier konnte man immer leben ohne Angst vor sozialen Auseinandersetzungen."
Obwohl er die sozialen Themen für die wichtigsten hält, will Feldmann als Oberbürgermeister nicht das Sozialdezernat übernehmen und auch nicht die Kämmerei, sondern das Wirtschaftsdezernat. "Ich vertraue darauf, dass die jetzigen Amtsinhaber mein Anliegen unterstützen werden." Das sind Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld und Kämmerer Uwe Becker (beide CDU). Als Maßnahme gegen den Fluglärm plädiert er für die Einführung einer Lärmobergrenze. tre



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