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Die Narren erobern die Stadt
Noch zwei Wochen bis zum großen Umzug durch die Innenstadt. Bei den Fastnachtsvereinen läuft die Kampagne bereits auf Hochtouren. Überall in Frankfurt trafen sich am vergangenen Wochenende Jecken, um gemeinsam die fünfte Jahreszeit zu feiern.
Hunderte strömten zu den Prunksitzungen überall in der Stadt. Der Kreativität der Narren scheinen dabei keine Grenzen gesetzt zu sein.
Narretei im Südbahnhof
85 Sänger auf der Bühne
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Volle Bühne beim Niederräder Carneval Verein.Elf Paukenschläge des ersten Fanfarencorps Niederrad starteten die Prunksitzung des Niederräder Carneval Vereins (NCV). Unter Leitung der beiden neuen Sitzungspräsidenten Dominique Groß und Manfred Pöhls brannten die Jecken einen bunten Mix aus geschliffenen Büttenreden (mit reichlich Frauenpower), tollen Tänzen und mitreißenden musikalischen Beiträgen ab. Erstmals in der Bütt des NCV präsentierte sich Susi Pöjavascript:{}hls als Löschzugbraut. Sie startete einen Reigen neuer Gesichter in der NCV-Bütt. Denn auch Marion Neumann vom Verein C.C. Blau-Rot war erstmals zu Gast und konnte gleich begeistern. Die Niederräder Gassenhauer verabschiedeten anschließend mit einem Medley und dem erstmals vorgetragenen Niederräder Heimatlied das Publikum in die Halbzeit. Beim bunten Finale kurz vor Mitternacht kamen dann noch einmal alle 85 Aktiven auf die Bühne und sangen gemeinsam.
Schlippcher im Weltall
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Zur Fastnacht starten die Goldsteiner Schlippcher ins All.Die Goldsteiner Schlippcher entführten ihre Gäste während der Sitzung "Schlippcher in Space" ins Weltall. Nach dem Einzug des Elferrates brachte die Guggemusik der"Speyrer Brezlkracher" den Saal zum Kochen. Nach einer zünftigen Polka und Protokollerin Gaby Lehne versetzten die jüngsten des Vereins, die "Lollipops", den Saal in Verzückung. Nach einer Stippvisite der Goldsteiner Rosenkönigin sollte eigentlich die Bühne geputzt werden. Aber die Putzfrauen Anita Rohlfing und Melitta Pfannenschmidt zogen es vor, dem Publikum etwas aus ihrem Leben zu erzählen. Da blieb bei den Narren kein Auge trocken. Glanzvoller Höhepunkt des Abends waren die Schauauftritte der Tanzformation "Innovation".
Selbstgemachtes in Nieder-Erlenbach
Bei den "Bodentramplern" aus Nieder-Erlenbach verlässt man sich auf die eigenen Talente. Auch zum 3 mal 11. Geburtstag des Vereins gestalteten die Jecken ihre Fastnachtssitzung komplett selbst. Eingekaufte Showelemente suchte man hier vergebens. Egal ob die kleinsten Tänzerinnen die Bühne enterten und die Zuschauer mit einem Tanz mit Regenschirmen begeisterten oder die "ältesten" Buben, die mit ihrer Stimme überzeugen konnten: Das Publikum war von Anfang an auf ihrer Seite und gemeinsam sorgte man für einen Jubiläumsabend, den alle Besucher noch lange im Gedächtnis behalten dürften. Das Nieder-Erlenbacher Bürgerhaus war ausverkauft. Seit Jahren lockt die Sitzung im "Hohen Norden" Jecken aus ganz Frankfurt an. Das mag auch mit dem besonderen Elferrat zusammen hängen. Die "Bembelbuwe", die gleichzeitig auch den Elferrat bilden, konnten auch in diesem Jahr wieder mit einem bunten Programm an stimmungsvollen Liedern ihr Publikum überzeugen. Sitzungspräsident war, natürlich, wie bereits seit 28 Jahren Heiko Schwander. Tradition wird in Nieder-Erlenbach eben groß geschrieben, auch zur Fastnachtszeit.
Beliebtestes Souvenir nicht nur bei den ortsansässigen Narren sind übrigens die selbstgebastelten Orden der "Ordensschwestern". Eine Gruppe von mittlerweile sieben Frauen bastelt jedes Jahr den Hausorden der "Bodentrampler", der so beliebt ist, dass die Zuschauer und auch die Gäste anderer Vereine die Orden anfragen.
Gottesdienst mit Prinzenpaar
Ein bisschen Besinnlichkeit darf auch zur Fastnacht sein. Der närrische Gottesdienst in der Liebfrauenkirche ist zwar noch eine recht neue Tradition der Frankfurter Fastnacht, viele Narren wollen ihn trotzdem nicht mehr missen. Im vierten Jahr in Folge zogen die Fahnenabordnungen der Vereine gemeinsam mit Prinzenpaar Marcus I. und Ingrid II. sowie dem Kinderprinzenpaar Felix und Dana I. in die Liebfrauenkirche ein. Musikalisch begleitet wurden sie dabei von den Musikern des Karnevalsvereins Narhalla. Die Lesung während des Gottesdienstes wurde vom Frankfurter Prinzenpaar gehalten, Mitglieder der Vereine und das Kinderprinzenpaar brachten sich mit Fürbitten in den Gottesdienst ein.



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