Forum übers Älterwerden in der Stadt

Wie können Senioren jüngeren Menschen helfen? Was müssen Sie im Alter wissen? Zahlreiche Hinweise für Interessierte

Älterwerden in einer Großstadt – was vielen Senioren Angst bereitet, wird jetzt Thema in einem Forum im Gallus. Rund um das Thema gibt es hier eine ganze Reihe von guten Hinweisen.

Gallus. An Infotischen informieren Vereine und Verbände beim Forum Älterwerden über ihre Angebote. Foto: Weis Die Möglichkeiten, einen aktiven und altersgerechten Lebensabend zu verbringen, werden für Senioren in Frankfurt immer vielfältiger. Angepasste Wohnungen und nachbarschaftliche Netzwerke gehören ebenso dazu wie Oma-Opa-Vermittlungen, die Freizeitaktivitäten von Seniorentreffs und verschiedene Unterstützungen durch das Seniorenrathaus. Vor allem wollen sich immer mehr ältere Menschen weiterbilden – und das auf der klassischen Schulbank ebenso wie ganz modern im virtuellen Fernstudium.

Das reichhaltige Angebot für Senioren im Gallus gehört zu den Themen des Forums "Älterwerden in Frankfurt", das dieses Jahr in den Stadtteil kommt und am 26. Oktober um 17.30 Uhr im Saalbau Gallus in der Frankenallee 111 stattfindet.

Aktive Programme

Im unmittelbaren Umkreis werden aktive Programme bereits durch das Netzwerk Neue Nachbarschaften, den Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe, das Sozialrathaus Gallus und die Oma-Opa-Vermittlung des Sozialdienstes katholischer Frauen im Monikahaus angeboten.

Vertreter dieser und anderer Organisationen stellen sich vor und laden die Senioren zum Mitmachen ein. Mit von der Partie ist auch das Mehrgenerationenhaus, das ab 1. November mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Senioren und der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen ein neues Pilotprojekt startet: Ein Computerkurs von Zuhause, bequem, flexibel und vor allem online. Einige Plätze sind noch frei.

Unter dem Motto "Lern@Haus- Nie zu alt fürs Internet" erklärt ein Computerkurs älteren Menschen, wie sie online telefonieren und Reisen buchen, neueste Nachrichten abrufen sowie E-Mails senden und empfangen können.

Einführung für den PC

Eine generelle Einführung gibt es freilich auch in das Verwalten der eigenen Daten am PC und in das Schreiben und Bearbeiten von Texten. Die gute alte Schreibmaschine hat also ausgedient – geschrieben und abgespeichert wird auf der Festplatte. Wobei die Schüler zeitlich und räumlich ähnlich flexibel sind wie bei einem Fernkurs in einer Abendschule. "Sie können in Ihrer häuslichen Umgebung lernen, der Computer ist Ihr Klassenzimmer", wirbt eine Broschüre des Mehrgenerationenhauses.

Vorgesehen sind etwa 30 Lerneinheiten und ein wöchentlicher Lernaufwand von drei bis vier Stunden. Der Anfängerkurs ist von November bis Januar zugänglich, der Aufbaukurs von Januar bis Februar. Die Teilnahme kostet 30 Euro, Nötig sind nur geringe Kenntnisse im Umgang mit dem PC. Wer Zuhause keinen eigenen Computer hat, kann bequem vom Internetcafé aus teilnehmen oder Computer mit Internetanschluss im Mehrgenerationenhaus benutzen, ohne dass separate Kosten entstehen. Das Gute daran: Die Teilnehmer des Online-Kurses gestalten ihr Programm selbst und werden doch unabhängig von Zeit und Raum von geschulten Betreuern unterstützt. Mindestens zwei feste Tutoren stehen zu diesem Zweck bereit. got

Interessenten können sich auf dem Forum "Älterwerden in Frankfurt" oder im Mehrgenerationenhaus unter Telefon

069 - 75 08 46 98 informieren.

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