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Für Sportler ist Kälte kein Problem
Edgar Itt und Dragoslav Stepanovic wissen, dass die Eintracht-Spieler abgehärtet sind
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Ex-Eintrachtler Dragoslav Stepanovic.Die Sonne schien. Der Himmel war blau. Doch das Thermometer zeigte am Sonntag in Frankfurt minus fünf Grad an. Gefühlt waren es minus 20 Grad. Mit dicken Jacken, Eintracht-Schals und Mützen gewappnet strömten dennoch 36 200 Fußball-Anhänger in die Commerzbank-Arena zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen Eintracht Braunschweig. "Die Eintracht wird hundertprozentig gewinnen", scherzte Frankfurts Sportdezernent Markus Frank (CDU) in der Loge der Stadt. Das Spiel verfolgte er lieber aus der warmen Loge heraus, während es sich seine Gäste auf den Außenplätzen mit Decken und Heißgetränken gemütlich machten.
"Ich finde die Temperaturen nicht schlimm. Mit Pudelmütze und Schal ist es draußen auszuhalten", sagte Jacky Jedlicki, Prokurist bei der Konzertagentur von Marek Lieberberg und Bruder vom ehemaligen Eintracht-Vorstandsboss Steven Jedlicki. "Man muss nur die Spieler auf dem Platz anfeuern." Eintracht-Fan ist er nämlich schon, seitdem er denken kann.
Edgar Itt hat sich hingegen lieber dick angezogen, um die Kälte auszuhalten. "Wenn ich umfalle, könnte ich nicht mehr aufstehen", so der ehemalige Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner. "So hat das meine Mutter früher auch immer gemacht. Sie hat mich stets so eingepackt, dass ich aussah, wie ein Michelin-Männchen." Als Sportler weiß er, wie es sich anfühlt, bei Minusgraden herumzulaufen. "Aber Fußballer sind eine spezielle Spezies. Sie kommen mit jedem Wetter klar. Sie sind robuster als wir Leichtathleten", so Itt. "Wir sind Mimosen-Sportler." Sein Tipp: Oben herum gut angezogen sein.
"Vor 20 Jahren hatten wir mal Minus 15 Grad", erzählte Dragoslav "Stepi" Stepanovic, ehemaliger Spieler und Trainer der Eintracht. Mitleid hatte er also nicht mit den Jungs von Armin Veh. "Sie trainieren jeden Tag. Sie sind abgehärtet." Außerdem gehe es um den Aufstieg. "Da darf man die Kälte nicht merken." Er selbst war in einen dick gefütterten Wintermantel gehüllt. "Mit Kapuze. Obwohl ich die eigentlich nicht mag", so Stepanovic. "Außerdem werde ich viel klatschen. Das hält ebenfalls warm."
Lieber unten herum dick angezogen war Interxion-Geschäftsführer Peter Knapp: "Ich trage eine lange Unterhose." Mit einem heißen Apfelwein und einer grauen Mütze auf dem Kopf waren die Temperaturen auszuhalten.jlo



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