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Goethe-Haus zeigt Märchen-Bilder aus 200 Jahren
200 Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen der Grimm'schen Märchen zeigt das Frankfurter Goethe-Haus Märchen-Illustrationen aus den letzten beiden Jahrhunderten.
Frankfurt. ![]()
200 Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen der Grimm'schen Märchen zeigt das Frankfurter Goethe-Haus Märchen-Illustrationen aus den letzten beiden Jahrhunderten.Die Ausstellung "Hänsel und Gretel im Bilderwald" läuft vom 24. April bis 15. Juli. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität entstanden.
Die von den Brüdern Grimm gesammelten Märchen zählen zu den bekanntesten Texten der deutschsprachigen Literatur. "Richtig populär geworden sind sie allerdings erst durch die Illustrationen, die den Drucken von früh an immer wieder beigegeben wurden", erklären die Ausstellungsmacher. "Durch die massenhafte Verbreitung illustrierter Märchenausgaben im 19. und 20. Jahrhundert brannten sich einige dieser Fantasie-Bilder so sehr in das kollektive Unbewusste ein, dass sie nahezu archetypische Geltungskraft erlangten."
Die Ausstellung will einen Überblick geben über die Geschichte romantischer Märchenillustration. Dabei geht es nicht nur um die Grimm-Märchen, sondern auch die von anderen romantischen Autoren gesammelten, zum Beispiel von Clemens Brentano, E.T.A. Hoffmann, Novalis oder Ludwig Tieck. 2012 ist es 200 Jahre her, dass die Grimm'schen Kinder- und Hausmärchen erstmals veröffentlicht wurden.



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