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Lebensgefahr!
Stadt warnt vor Betreten der Eisflächen
Das einsetzende Tauwetter hat die Eisdecken auf den städtischen Weihern und Teichen in den öffentlichen Grünanlagen und im Stadtwald bereits angegriffen. Die Stadt warnt eindringlich davor, die noch vorhandenen, jedoch rapide abschmelzenden Eisflächen zu betreten. Es besteht Lebensgefahr.
Frankfurt. ![]()
Nicht nur am Osthafenweiher ist es lebensgefährlich, noch vorhandenes Eis zu betreten. Foto: wygDie Wetterlage wird sich in den nächsten Tagen nicht ändern, der Wetterbericht sagt keinen Nachtfrost mehr voraus. Deshalb ist davon auszugehen, dass es keine geschlossene und tragfähige Eisdecke mehr geben wird. Die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hatte vergangene Woche zwar darauf hingewiesen, dass das Betreten einer Eisdecke erst ab 30 Zentimetern Schichtdicke möglich sei. Selbst dann aber sollte man Vorsicht walten lassen.
Schon vergangenes Wochenende ließ das Grünflächenamt durch die Feuerwehr der Stadt Messungen der Eisdecken vornehmen. Auf einigen Weihern ergaben diese Schichtdicken von 14 bis 23 Zentimetern, die noch nicht ausreichend tragfähig waren und damit ein großes Gefahrenpotential darstellten.
Strömungen unter Wasser tragen ebenfalls dazu bei, dass die Eisdicken sehr unterschiedlich sein können. Dies hat sich am Jacobiweiher im Stadtwald gezeigt. Es wurden Risse und Luftblasen in der Eisdecke festgestellt, die ein Betreten zu einem riskanten Unterfangen gemacht hätten. All diese Ergebnisse bestätigen die Sichtweise Stadt, die Eisflächen auf den Weihern zur Sicherheit der Bürger nicht freizugeben.red



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