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Linke: Kämmerei verzockt Geld
Frankfurt. Die Linke im Römer hat dem Finanzdezernat erneut vorgeworfen, in riskante Geldanlagen zu investieren. Betroffen ist dieses Mal die Zusatzversorgungskasse (ZVK), die für die Altersversorgung der städtischen Angestellten zuständig ist. "Es ist ein unglaublicher Skandal, dass mit den Pensionsgeldern der städtischen Angestellten gezockt wird", sagte Linken-Fraktionschef Lothar Reiniger. Diese Politik werde auch vom Landesrechnungshof kritisiert.
Ein Sprecher von Kämmerer Uwe Becker (CDU) bestätigte, dass es bei der ZVK zwei Fonds gebe. Bei einem Hedgefonds mit einem Volumen von 28,8 Millionen Euro sei aber das Kapital garantiert, es entstehe selbst im schlechtesten Fall kein Verlust. Bei einem sogenannten Spezialfonds sei hingegen ein Wertverlust von mehr als 16 Prozent zu verzeichnen. Dieser trete aber erst ein, wenn der Fonds verkauft wird.
Insgesamt verwalte die ZVK rund 600 Millionen Euro, davon seien nur 7,4 Prozent in Aktien, Investmentanteilen und Fonds angelegt. Der Landesrechnungshof habe auch festgestellt, dass die ZVK 2009 eine überdurchschnittliche Rendite von 4,2 Prozent erwirtschaftet habe. Die Linke will in einer dringlichen Anfrage weitere Auskünfte.mu



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