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Nieder-Eschbach – Stadtteil der Würdenträger
Nieder-Eschbach. Wer es noch nicht wusste, weiß es seit dem Neujahrsempfang des Ortsbeirats 15: Nieder-Eschbach hat einen eigenen Kämmerer und einen eigenen Innenminister. Als solche begrüßte Ortsvorsteher Holger Dyhr (CDU) seine Parteifreunde und Nieder-Eschbacher – Uwe Becker und Boris Rhein – durchaus selbstbewusst im Darmstädter Hof. Natürlich nicht ohne Hintergedanken, ist da doch die Homburger Landstraße, deren Ausbau in diesem Jahr mit einem Kreisel an der Kreuzung zur Deuil-La-Barre-Straße gekrönt werden soll. . . Doch nicht nur das steht in diesem Jahr an, wie Dyhr aufzählte. Außerdem wird im Mai/Juni der Recyclinghof am Martinszehnten eröffnet; wegen planungsrechtlicher Probleme zwei Monate später als zunächst angekündigt. Außerdem soll in der Gladiolenstraße eine Kita gebaut werden, der Spatenstich für den Rewe an der Homburger Landstraße steht an. Und in einer Sondersitzung des Stadtteilparlaments werden die neuen Pläne für die Nieder-Eschbacher Ortsmitte vorgestellt. Die ersten Entwürfe waren vor knapp drei Jahren durchgefallen (wir berichteten).
Für den Ausbau der Homburger Landstraße schaut es gut aus, wie Kämmerer Becker betonte, schließlich "kauft Stadt keine Grundstücke, um dort Landwirtschaft zu betreiben". Heißt: Der Ortsvorsteher kann beim Neujahrsempfang 2013 wohl verkünden, woran sein Vorgänger nicht mehr geglaubt hat: den abgeschlossenen Ausbau der Homburger. Und vielleicht gibt es dann einen weiteren Würdenträger, den Nieder-Eschbach für sich beansprucht: einen eigenen Oberbürgermeister. sim (sim)



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