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Parkhaus am Squaire eröffnet
Frankfurt. ![]()
Das neue Parkhaus neben der Autobahn ist aus Frankfurter Richtung von der B 43 erreichbar. Seit gestern hat "The Squaire", der Büroriese am Flughafen, sein eigenes Parkhaus. Es verfügt über 2500 Stellplätze, die für alle Nutzer – Büromieter ebenso wie Kurzzeitparker oder Urlauber – 24 Stunden am Tag offen sind. Zu allerdings durchaus beachtlichen Preisen: Eine Stunde Parken kostet 3 Euro, wer sein Auto für eine Woche abstellen will, zahlt dafür 90 Euro.
"Das Parkhaus ist für uns ein weiteres wesentliches Element, das unsere ,New Work City‘ ergänzt", erklärte Christoph Nebl, Geschäftsführer vom Squaire zur gestrigen Eröffnung. Und ergänzte: "Mit seiner Nutzerfreundlichkeit, einem begrünten Dach und stromsparender LED-Beleuchtung haben wir außerdem ein sehr nachhaltiges Gebäude", fügt Holst hinzu. Es soll in Zukunft noch als Green Building zertifiziert werden.
Mit einem kleinen Zug ist das Parkhaus, dessen Zufahrt an der B 43 liegt, im Zwei-Minuten-Takt direkt mit dem Squaire verbunden. Die Mini-Metro fährt über den 300 Meter langen "Skylink", eine Brücke, die technisch in Europa einzigartig ist: Sie ist die erste, die rein am Computer geplant und optimiert wurde, gelungen ist das den Ingenieuren und Architekten des Darmstädter Architekturbüros Lengfeld & Wilisch und die Frankfurter Ingenieure von Bollinger + Grohmann.
Sie haben eine Brücke mit Schwung kreiert, die in einer Höhe von knapp 15 Metern mehrere Autobahnzubringer und Vorfahrten sowie ein Drainage-Becken überspannt. Anders als eine konventionelle Fachwerkträger-Brücke, die auf dreieckigen Grundelementen basiert, was den planerischen Spielraum natürlich einschränkt, erscheinen beim Skylink die Diagonalen zwischen Ober- und Untergurten auf den ersten Blick willkürlich platziert. Die zufällig wirkende Anordnung entspricht laut den Ingenieuren aber dem optimalen Kraftfluss. Sie haben dafür extra ein Computerprogramm entwickelt, um Länge, Position und Verteilung der quadratischen, zwischen 120 und 140 Millimeter dicken Hohlprofile so zu ermitteln, dass die Brücke den sonst unüblichen Schwung erhalten konnte. red.



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