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Paste könnte das Quietschen von U-Bahnen verringern
Nieder-Eschbach. Über quietschende U-Bahnen gibt es über das ganze Stadtgebiet verteilt Beschwerden. Sei es auf dem Riedberg, in Niederursel, in Heddernheim – oder in Nieder-Eschbach. In der Sitzung des Ortsbeirats 15 gab Diplom-Ingenieur Wolfgang Geilfuß, bei der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) Fachbereichsleiter Fahrweg, Bürgen und Politikern Auskunft.
Vor allem, wenn die U-Bahn Kurven fährt, ist es laut. Sei es bei der Einfahrt in den Stadtteil oder am Urseler Weg. "Das sind nicht die einzigen Stellen, wo wir Probleme haben", sagt Geilfuß. Die VGF habe bereits einiges versucht. "Rasengleise brächten eine Entlastung. Aber Sie würden sagen, das reicht nicht aus." In Hamburg hätte es die örtliche Verkehrsgesellschaft mit der Bewässerung der Gleise versucht – dies verschleiße jedoch die Schienen. "Wir haben es mit dem sogenannten Einpacken der Gleise versucht. Das hat am Hohen Weg gerade einmal ein halbes Jahr gehalten", sagte Geilfuß. Am Krautgartenweg habe die VGF mit einer Nut in den Schienensträngen, die mit Gummi gefüllt wurde, experimentiert. Aber auch das bringe langfristig nichts. "Wir haben vieles versucht in den vergangenen Jahren. Sind damit aber nicht in die Öffentlichkeit gegangen. Das war unser Fehler", sagte Geilfuß. Das Einzige, was tatsächlich das Quietschen minimiere, seien Benetzungsanlagen, die eine Paste zwischen Räder und Gleise schmieren. Das wäre auch eine Möglichkeit für Nieder-Eschbach. Ein Nieder-Eschbacher kritisierte, dass die U-Bahn-Fahrer zum Teil regelrecht in den Ort heizten. Bis zum 75 km/h führen sie. Er forderte, die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 50 zu reduzieren.
In Nieder-Eschbach habe es an der ehemaligen Schleife Bonames bereits Messungen gegeben. Die seien aber unter dem Grenzwert geblieben. Nun sollen weitere Messungen in Höhe des Urseler Wegs erfolgen. "Sobald das Wetter mitspielt, messen wir. Zum einen, wenn die U-Bahnen 50 fahren, dann noch mal mit Höchstgeschwindigkeit." Wenn die Ergebnisse vorliegen, will Geilfuß nochmals ins Stadtteilparlament kommen, um zu überlegen, was getan werden kann.sim



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