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So wird uns schnell wieder warm
Die Kälte hält Frankfurt weiterhin in ihrem eisigen Griff. FNP-Mitarbeiter Dominik Meier hat sich in der Stadt mal umgeschaut, wie die Frankfurter mit der Kälte umgehen. Die Tipps zum Aufwärmen reichen von der Sauna bis zur Wohlfühl-Massage.
Frankfurt. In der Nacht zum Sonntag wurde in Frankfurt mit minus 15 Grad sogar ein Rekordtief gemessen. Dabei gilt für die Mainmetropole nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eigentlich die Regel, dass es niemals kälter als minus 13 Grad wird. Damit aber noch nicht genug, denn der Rekordwert soll am Dienstag noch einmal unterboten werden, bevor am Mittwoch dann die Temperaturen wieder klettern.
Eine kurze Pause oder gleich in den Urlaub
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Dem kleinen Liam macht das Wetter einfach nur müde, auch Mutter Isabelle Germond braucht eine Pause. Fotos: ChristesNach einer mehrstündigen Shopping-Tour muss sich Isabelle Germond mit ihrem vier Monate alten Sohn Liam bei der eisigen Kälte eine Pause im Café Weidenhof auf der Zeil gönnen. "Wir waren zur Abwechslung mal ein wenig Shoppen. Aber immer rein in die warmen Geschäfte und dann wieder raus in die Kälte – das ist für uns beide anstrengend. Bei dem Wetter müssen wir uns gut einpacken und vor allem eincremen. Meine Lippen haben schon gelitten." Im gut beheizten Café lässt es sich eine Weile aushalten, während der Papa noch im Seminar an der Uni ist. Doch die junge Familie hat sich schon überlegt, vor der Kälte zu flüchten. "Wir planen, in den Urlaub zu fahren. Aber es ist ja in ganz Europa kalt, deswegen wissen wir noch nicht wohin."
Den Kreislauf in Schwung bringen
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Matthias Diedrich (42) setzt auf eigenes Training gegen die Kälte.Matthias Diedrich hat sich zum Aufwärmen für die weniger entspannte Version bei Pure Training entschieden. Im Ergo-Bereich des Fitness-Studios bringt er seinen Kreislauf in Schwung und die Muskeln auf Temperatur. "Ich bevorzuge es bei diesem Wetter im Fitness-Studio Fahrrad zu fahren. Hier ist es warm genug, die Luft ist okay und man tut auch was für die Gesundheijavascript:{}t." Das Fahrradfahren ist aber erst die Aufwärmphase. So richtig ins Schwitzen komme der 42-Jährige beim Krafttraining. Aufpassen muss man jedoch, wenn‘s wieder raus geht. Nach der körperlichen Anstrengung kann es gefährlich werden, verschwitzt in die Kälte zu kommen. "Man muss sich nach dem Training gut anziehen, sonst hat man ein Problem."
Fehlplanung
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War nicht vorbereitet auf die Kälte: Nicole Kaiser (32).Für Nicole Kaiser kam‘s knüppeldick, denn bevor sie ihre Heimatstadt München verließ, hatte sie sich nicht den Wetterbericht angeschaut und die Winterausrüstung zu Hause gelassen. Drei Stunden in der Innenstadt unterwegs zu sein, ohne Mütze und Handschuhe – da kann man wohl frieren. "Ich bin in der Marktforschung tätig und war diese Woche aus beruflichen Gründen hier. Jetzt warte ich, bis mein Zug geht. Ich bin ins MyZeil gegangen und hab‘ mir einjavascript:{}en Tee und Kaffee geholt, mich aufgewärmt. Lange hält man es bei diesem Wetter draußen nicht aus." Vor allem nicht ohne Mütze und Handschuhe. Dass es in München noch kälter ist als in Frankfurt, wird die 32-jährige wohl erst bei ihrer Ankunft feststellen.
Der Klassiker
Die Sauna ist der Klassiker und erfreut sich vor allem in den Wintermonaten großer Beliebtheit. Nicht nur kann man sich in den Schwitzkästen ordentlich aufheizen, das Saunieren stärkt auch den Kreislauf und das Immunsystem. Schon vor dem Eingang des Rebstockbades freut sich Silke Schuster auf die Stunden in der Saunalandschaft: "Wir gehen jetzt gleich schwitzen und danach draußen im eiskalten Wasser schwimmen." Familie Schuster macht sich für den Besuch der Saunalandschaft im Rebstockbad extra den Weg aus Rüsselsheim. Dort gibt es zwar auch ein Sauna, aber keine, wo es so ein großes Schwimmbecken im Freien gibt. "Bei den Temperaturen hängen wahrscheinlich schon die Eiszapfen am Treppengeländer." Nach dem freiwilligen Kälteschock geht es wieder rein zum Aufwärmen und Ausruhen. "Ich hoffe, dass mein Kreislauf es heute aushält. Das ist bei minus 10 Grad schon ein Test."
Das Verwöhnpaket
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FNP-Mitarbeiter Dominik Meier sitzt bei Viramon Beyer auf der Couch.Wer in Frankfurt ein wenig Urlaubsgefühl erleben und sich Entspannung und Wärme gönnen möchte, findet an der Konstablerwache den richtigen Ort. Im Hamam & Spa kann man sich von jungen Damen mit Massage, Schaumbädern und Ganzkörperpeeling verwöhnen lassen. Und vor allem ist es warm. Das wirkt auf viele zurzeit wie ein Magnet. "Wir haben normalerweise auch im Sommer viel Kundschaft," sagt Viramon Beyer, die Chefin des Wellnesstempels in der Innenstadt, "aber im Winter ist es knallvoll." Kein Wunder: Wenn draußen die Quecksilbersäule bis in den zweistelligen Minusbereich fällt, ist das je nach Behandlung ein- bis dreistündige Verwöhnprogramm eine wahre Wohltat. Bei behaglichen 40 Grad, gedämpftem Licht und dem Duft von ätherischen Ölen kann man die ungemütlichen Außentemperaturen für ein paar Stunden vergessen.



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