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Ungewisse Zukunft der Bezirkssportanlage
Nieder-Eschbach. Noch steht in den Sternen, wer nach dem Auszug des bisherigen Pächters Ende Februar die Gastronomie auf der Bezirkssportanlage Nieder-Eschbach weiterführen wird. Angeblich zeigen mehrere Vereine Interesse an einer dauerhaften Nutzung der Sportanlage. Doch bislang existieren nur Gerüchte. Die CDU im Ortsbeirat 15 (Nieder-Eschbach) fordert vom Magistrat nun Klarheit über die Zukunft der Nieder-Eschbacher Sportstätte. Das zuständige Sportamt der Stadt jedoch bittet um Geduld.
Auch die übrigen Fraktionen im Ortsbeirat 15 stehen hinter dem Antrag der CDU und nahmen diesen in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig an. Die Christdemokraten um ihren Fraktionsvorsitzenden Michael Stauder möchten von der Stadt wissen, was die Kommune nach dem Auszug des bisherigen Pächters plant. Auch fragt die CDU, ob sich Interessenten gefunden haben, die die Gaststätte zeitnah und ohne nennenswerten Ausfall übernehmen können.
Aufgrund der in die Jahre gekommenen Gastronomie interessiert den Ortsbeirat auch, ob diese vor dem Einzug eines neuen Pächters saniert werden soll. Vor allem eine neue Küche ist aus Sicht der CDU notwendig.
Derzeit wird die Bezirkssportanlage hauptsächlich vom Turn- und Sportverein Nieder-Eschbach genutzt. In ihrem Antrag fordert die CDU auch eine Antwort darauf, ob künftig auch andere Vereine aus dem Frankfurter Norden auf der Bezirkssportanlage Nieder-Eschbach angesiedelt werden sollen. Da im Stadtteil Gerüchte kursieren, nach denen weitere Vereine die Anlage als Dauersitz nutzen wollen, weist die CDU die Stadt zudem darauf hin, dass eine zusätzliche Nutzung nicht auf Kosten der TuS Nieder-Eschbach erfolgen dürfe.
Die vielen Fragen der CDU bleiben aber erst einmal unbeantwortet. Laut Winfried Nass, beim Sportamt zuständig für die Frankfurter Sportstätten, werde die weitere Nutzung der Bezirkssportanlage derzeit geprüft. "Alles ist im Fluss, mit Antworten ist jedoch frühestens in vier Wochen zu rechnen", so Nass. Er versicherte allerdings, dass die TuS Nieder-Eschbach nicht mit Nachteilen im Spiel- und Trainingsbetrieb zu rechnen habe und die Mindestanforderungen an eine Gastronomie erfüllt würden. bki (bki)



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