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Volker Arndt gründet Bürgerinitiative für Tierrecht
Frankfurt. ![]()
Volker ArndtAls engagierter Tierschützer ist Volker Arndt (52) schon früher in Erscheinung getreten. Gestern Abend gründete er die Bürgerinitiative Tierrecht. 43 schlossen sich bei dem Treffen in Bockenheim der Bewegung an.
"Wir wollen uns einsetzen für den Verzicht von Tierversuchen in der Forschung", formulierte Volker Arndt eines der zentralen Ziele der frisch gegründeten Organisation. Um dieses zu erreichen, schließe er auch die Anstrengung eines Bürgerbegehrens nicht aus. "Wir als Bürgerinitiative sehen es als unsere Aufgabe an, die Bevölkerung für die Belange des Tierschutzes zu sensibilisieren", sagte Arndt. Das Tierschutzgesetz reiche bei weitem nicht aus, weil es hinreichend häufig und konsequent angewendet werde, so Arndt.
Für die Belange von Tieren hat Volker Arndt sich schon in anderer Konstellation eingesetzt. 2010 war er Landesvorsitzender der Tierschutz-Partei, kam mit einem Mandat von deren Wähler als Abgeordneter in den Kreistag Groß-Gerau sowie in die Stadtverordnetenversammlung von Mörfelden-Walldorf. In beiden Gremien sitzt er immer noch, inzwischen freilich als Parteiloser. Auf Nachfrage dieser Zeitung nach den gründen der Trennung gab Arndt eine gewisse Enttäuschung zu erkennen über "mangelnde politische Aktivität". Arndt: "Da wird zwar an Wahlen teilgenommen, aber ansonsten passiert nicht viel."
Mit seiner neu gegründeten Bürgerinitiative will Volker Arndt es noch einmal wissen, will eigenem Bekunden zufolge bundesweit tätig werden. Im Fokus ihrer Aufmerksamkeit haben die Tierrechtler laut Arndt auch den Transport von Schlachttieren "quer durch Europa unter erbärmlichen Bedingungen. "
Für fleischlose Ernährung hat sich Volker Arndt sich schon früher als Mitglied mehrerer Tierschutzorganisationen stark gemacht. Dieses Engagement will er nun in der neuen Bürgerinitiative wieder aufleben lassen.
Zu Arndts Zielen zählt, die Bürgerinitiative mit "großen Organisationen" zu vernetzen.



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