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Was uns typisch Chinesisch vorkommt
Sachsenhausen. "Was sind für Sie chinesische Dinge?" wurden in den vergangenen Wochen Besucher der aktuellen Ausstellung mit dem Titel "Chinesische Dinge" im Museum für Angewandte Kunst am Schaumainkai 17 gefragt. In einer Sammelaktion wurden sie aufgefordert, ihre ganz persönlichen chinesischen Dinge abzugeben. Das Ergebnis: Rund 80 große und kleine, traditionelle und moderne, schlichte und prunkvolle Objekte wurden eingereicht, jedes davon mit seiner eigenen, oftmals sehr charmanten Geschichte.
Am Donnerstag, 23. Februar, lädt das Museum um 17 Uhr nun unter dem Motto "Die Menschen hinter den Dingen" zu einem öffentlichen Treffen ein, bei dem die Teilnehmer der Sammelaktion sich mit den Ausstellungsmachern – der "Popcorn Idea Factory" aus Peking, Professor Wu Xuefu und seinem Team, sowie Stephan von der Schulenburg vom Museum für Angewandte Kunst Frankfurt und Peter Schneckmann von der "Drachenbrücke. Gesellschaft für Kulturaustausch mit Asien" – austauschen können.
Aus den eingereichten persönlichen Objekten und Alltagsgegenständen hat eine deutsch-chinesische Jury mittlerweile 33 ausgewählt, um sie den Pekinger Exponaten der aktuellen Sonderausstellung "Chinesische Dinge" zur Seite zu stellen. Wie auch diese erlaubt die kleine interaktive Zusatzausstellung "Frankfurter Chinesische Dinge" eine Annäherung an die chinesische Kultur über unterschiedlichste Produkte, geht dabei jedoch bewusst subjektiv und nicht ohne Augenzwinkern vor. Nicht nur China selbst, sondern auch unser Bild von China führt diese Präsentation uns auf prägnante Weise vor Augen – unser Blick auf das Fremde wird selber zum Ausstellungsobjekt.
Unter den Besitzern der 33 nominierten Exponate werden an diesem Abend eine Reise nach China und weitere Preise verlost. Ein in der Ausstellung ausgelegtes illustriertes Textbuch dokumentiert alle Einreichungen und erzählt in den Worten der Besitzer die individuelle Geschichte ihres jeweiligen "Chinesischen Dinges".red



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