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Konjunkturprogramm: 50 000 Euro für den Limeserlebnispfad
Hochtaunus. Der Ausbau des Limeserlebnispfades schreitet weiter voran. Möglich macht das ein Zuwendungsbescheid, die die Gesellschaft «Limeserlebnispfad Hochtaunus» von der Bundesregierung erhält. Im April hatten die beteiligten Kommunen im Kreis den Antrag um Aufnahme in das «Investitionsprogramm nationale Unesco-Welterbestätten 2010-14» gestellt, jetzt kam die gute Nachricht aus Berlin: In den Jahren 2013 und 2014 werden jeweils 25 000 Euro für denkmalpflegerische Arbeiten am Limes zur Verfügung gestellt. Auch die Saalburg war bereits in den Genuss von Fördergeldern von Bund und Land gekommen (TZ berichtete).
Mit dem Geld sollen die Wachtturmstellen auf dem Streckenabschnitt zwischen Glashütten und Saalburg, der sogenannten Königsstrecke des Limes, saniert werden. In welcher Reihenfolge die einzelnen Maßnahmen durchgeführt werden, wird in enger Absprache mit dem hessischen Landesdenkmalamt entschieden.
Der 30 Kilometer lange Limeserlebnispfad verläuft entlang des Abschnitts zwischen Glashütten und Ober-Mörlen in der Wetterau. Der Taunus-Limes gilt dabei als einer der schönsten und besterhaltenen Abschnitte des über 500 Kilometer langen Obergermanisch-Raetischen Limes in Deutschland. Der Limeserlebnispfad ist sowohl auf Wanderer als auch auf Fahrradfahrer ausgelegt. Pflege, Gestaltung und Vermarktung des Limeserlebnispfades sind Aufgabe der Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH, deren Gesellschafter der Hochtaunuskreis und die Limesanrainer-Kommunen Friedrichsdorf, Glashütten, Oberursel, Schmitten, Wehrheim und seit diesem Jahr auch Bad Homburg. red


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