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Der Rock-Laster von Status Quo
Der Auftritt von "Status Quo" und "The Hooters" gestern Abend war nicht nur ein musikalischer Höhepunkt. Er war auch eine der größten organisatorischen und technischen Herausforderungen, denen sich die Limburger Stadthalle bisher gestellt hat.
Limburg. ![]()
Ein englischer Truck mit Bühnentechnik auf dem Europaplatz neben dem Rathaus. Fotos: Bloching-Lange (2) Bevor "Status Quo" und als Vorgruppe "The Hooters" von 19.30 Uhr an auf der Stadthallenbühne in die Saiten griffen, hatten 90 Männer in Schwarz jede Menge Schweiß vergossen. Zwölf Stunden lang hatten die Crews der beiden Bands und Helfer der Stadthallengesellschaft den Saal in eine Rock-Arena verwandelt. Drei Riesen-Trucks hatten insgesamt 70 Tonnen Material in schwarzen Kisten zur Halle gebracht. Die wurden gestern Vormittag in den Saal geschleppt, aus dem unten die komplette Bestuhlung entfernt worden war.
Fleißige Hände montierten jedes Ding – vom Scheinwerfer bis zum Mikrofon – an seinen Platz. Allein an der Decke über der Bühne wurde Ton- und Lichtausstattung mit einem Gewicht von etwa acht Tonnen angebracht. "Wir haben eigens dafür die Statik der Bühnendecke neu berechnen lassen", sagte Stadthallenchef Guido Lindeken und blätterte in der 26-seitigen Bühnenanweisung, die die Agenturen eingereicht hatten und an die sich die Stadthallengesellschaft halten muss. Vier Kilometer Kabel mussten zur Verfügung gestellt werden und 726 Ampere Strom für den Live-Act am Abend. Die leeren, schwarzen Kisten wurden in einem Zelt auf dem Europaplatz zwischengelagert. Mehr als 30 Security-Mitarbeiter sorgten für Ordnung. Catering-Kräfte hatten sich in der Clubebene der Halle eingerichtet und sorgten für das leibliche Wohl von Helfern und Bands.
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Wenige Stunden vor dem Auftritt von "Status Quo" in der Stadthalle mussten zahlreiche Kisten geschleppt werden.A propos Musiker – die Rocker von "Status Quo" und "The Hooters" waren tatsächlich schon seit Mittwochvormittag in Limburg! Sie "campierten" in drei Luxusbussen neben der Annakirche. "Sie übernachten nicht im Hotel, sondern haben in ihren Nightlinern alles, was sie brauchen", sagte Lindeken. Damit sind sie gestern Nacht gleich nach dem Konzert wieder abgereist – weiter nach Bayreuth, wo sie heute Abend wieder die Bühne rocken werden.
Die 90 Männer in Schwarz kommen nach, sobald sie gegen vier Uhr morgens die Limburger Stadthalle leergeräumt haben. 70 Tonnen Material müssen dann in die Bayreuther Oberfrankenhalle geschleppt werden.jub



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