Die Zeitmaschine

Premiere des Kirberger Musicals ist im Februar

Würde das nicht jeder gerne einmal? In einer früheren Zeitepoche, der "guten alten Zeit", einmal wach werden oder einen Blick in die Zukunft werfen? Die Theatergruppe im TSV Kirberg hat ihr neuestes Musical der Reise durch sieben verschiedene Epochen gewidmet. Die Proben laufen auf Hochtouren.

Hünfelden-Kirberg. Jenny (Carina Jäger, auf dem Stuhl) will Popstar werden. Die anderen sind nicht überzeugt: "Die kann gar nicht singen!" Foto: wu Das Stück beginnt in den 40er Jahren. Vier Jugendliche entdecken in dem Erbe des verstorbenen Professors Gümbel, der sich zeitlebens mit Erfindungen befasst hat, eine seltsam anmutende Maschine, packen das teilweise verhüllte Teil aus, drehen an den Knöpfen, legen Schalter um und betätigen Pedale. Nach ausgiebigem Test stellen sie fest, dass es sich bei dem Unikat um eine Maschine handelt, die in der Lage sein muss, die Insassen in andere Zeitepochen zu versetzen.

Neugierig geworden machen sie die Probe aufs Exempel. Und es klappt: Mit Blitz und Donner gehen die vier Jugendlichen auf die Reise, zunächst ins Jahr 2012. Dort und in den anderen Epochen, besonders im Jahr 1830 und in der noch kommenden Zeit der Aliens, sind einige Erlebnisse zu bestehen. Zwangsläufig "durchmischen" sich die Zeiten, weil die Besetzung der Zeitmaschine ständig wechselt. Denn in jedem Zeitalter bleiben zwei der Besatzungsmitglieder hängen, denen es in der jeweiligen Zeit besser gefällt, als in "ihrer" Gegenwart. Dafür werden zwei neue Passagiere an Bord genommen und weiter geht die Reise. Dieses "Überlisten" der zeitlichen Abläufe gefällt dem Zeitwächter "Meister Tempus" aber überhaupt nicht. Damit nämlich werden die Zeitabläufe ins Wanken gebracht und das darf nicht sein.

So schickt er seine Zeitjäger los, die die jugendlichen Störenfriede, die ihre Zeit verlassen haben, wieder in ihre Zeit zurückholen sollen, der sie entstammen. Ob die "Tempus-Knechte" dies schaffen und die Zeit-Ordnung wieder herstellen, davon sollen sich die Zuschauer selbst überzeugen.

Viertes Musical

Mit diesem vierten Musical gelangt nach dem historischen "Schloss Gruselgrund" ein vorwiegend modernes Stück zur Aufführung. Die Handlung ist verpackt mit jeder Menge "Action", Tänzen und Gesängen. Das Stück wird von 48 Kindern und Jugendlichen aus Kirberg, Dauborn und Umgebung im Alter von vier bis 18 Jahren auf die Bühne gebracht. Außerdem gibt es 17 kleine Tänzer mit einem Kurz-Auftritt.

22 von den 48 Darstellern haben die Musiktitel selbst eingesungen, die in den Aufführungen "playback" eingeschallt werden. Hinter den Kulissen sorgen 15 Männer und Frauen für Ton, Licht und Kostüme, Maske und Bühnenbild. Fleißig geprobt wird seit Mitte August. Die jungen Darsteller sind mit Feuereifer bei der Sache, wollen sie doch an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen.

Die Verfasser

Die Zeitmaschine ist übrigens das zweite Stück, dass sozusagen aus TSV-Feder stammt. Tanja Schwab und Ronja Grund sind die Verfasserinnen; unterstützt wurden sie von Natascha Rumpf. Markus Dawidowski hat die wunderschönen musikalischen Parts zu dem Stück geliefert.

Premiere des Musicals "Die Zeitmaschine" ist am Donnerstag, 2. Februar, 9.30 Uhr, in der TSV-Turnhalle. Diese Aufführung ist ausschließlich Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule vorbehalten. Der Bevölkerung sind die Aufführungen am Samstag, 4. Februar, und Sonntag, 5. Februar, jeweils um 15 Uhr in der Turnhalle gewidmet. Reservierungen sind per E-Mail an theaterspielschar@yahoo.de oder unter Telefon:  (0 64 38) 69 07 möglich. Ebenso können die Eintrittskarten während der Proben der Theaterspielschar, samstags von 10 bis 12 Uhr, in der TSV-Turnhalle erworben werden.wu

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