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Großübung: Notfallpläne auf dem Prüfstand
Hadamar-Niederzeuzheim. "Explosion bei der Firma Tyczka Totalgaz GmbH in Niederzeuzheim", so oder so ähnlich könnte die Schlagzeile nach einem Unfall auf dem Betriebsgelände der ehemaligen Firma Valentin lauten. Um bei einem solchen Unfall schnell und effektiv helfen zu können, gilt es, die bestehenden Notfallpläne auf den Prüfstand zu stellen. Dies soll am Samstag, 3. September, im Rahmen einer groß angelegten Katastrophenschutzübung geschehen.
Über 400 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rotem Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Notfallseelsorge, DLRG und Technischem Hilfswerk werden ab 8 Uhr mit einer fiktiven Detonation und den möglichen verheerenden Auswirkungen konfrontiert.
Unter der Leitung der Katastrophenschutzbehörde des Landkreises sollen die Rettungsarbeiten unter Einsatzbedingungen simuliert werden. Insbesondere gilt es, 60 Verletzte und Betroffene zu retten und zu versorgen.
Straßensperrungen
Durch diese Katastrophenschutzübung wird es – wie in einem möglichen Ernstfall auch – im Bereich der Einfahrtsstraßen nach Niederzeuzheim aus Richtung Frickhofen, Hadamar und Oberzeuzheim durch Straßensperrungen zu Beeinträchtigungen kommen. Die Anlieger werden schon jetzt um Verständnis gebeten. Die Einsatzkräfte wurden angewiesen, die Einschränkungen auf das notwendige Mindestmaß zu beschränken. Das Ordnungsamt der Stadt Hadamar ist ebenfalls im Einsatz.
Bürgertelefon besetzt
Im Rahmen dieser Übung werden zwischen 8 Uhr und 9 Uhr auch die Warneinrichtungen auf dem Firmengelände getestet und Sirenenalarm ausgelöst. Während der Übung ist auch das Bürgertelefon der Stadt Hadamar mit Mitarbeiterinnen besetzt. Unter Telefon (0 64 33) 8 91 59 können sich, wie im Ernstfall, ratsuchende Bürgerinnen und Bürger informieren.



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