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Himmlisches Helau
Beim TSV schwebten die Gäste auf Wolke Sieben
Hünfelden-Heringen. ![]()
Die "Brecher Hoase" marschieren ein! "Helau, ich bin die Hygiene-Managerin des TSV", stellte sich Ingrid Schöffler vor, natürlich stilecht in Kittelschürze und mit
Wischmopp, und eröffnete mit ihrem quirligen Auftritt die Kappensitzung in der TSV-Halle. Bevor die ersten Akteure auf die Bühne durften, verteilte sie Papiertücher an das närrische Publikum, falls "äppes verdruddelt".
Dann ging es richtig los: Die "Brecher Hoase" eroberten mit ihrem Gardetanz die Bühne – inklusive Zugabe. Getreu dem Motto des Abends durfte auch der oberste Vertreter der Heringer Kirche nicht fehlen. Pfarrer Kurt Zander hatte sich als Koch verkleidet und rührte emsig in einem Kochtopf.
Verzauberte Zuschauer
Unter der Leitung von Heinz Hofmann lud die Sängergruppe "Auf den letzten Drücker" mit Anette Schmid, Bärbel Hofmann, Walter Scheid, Gisela und Bernd Schmitt, zum Mitsingen ein. Die jüngsten Tänzerinnen des TSV verzauberten mit ihrer Darbietung als Cheerleader die Zuschauer. Beim folgenden Sketch betraten Engel und Teufel mit einem kräftigen "Helau-luja" die Bühne. Beide suchten in der Halle ihren Nachwuchs für Himmel und Hölle, wobei der Teufel (Walter Scheid) mit der glühenden Gabel dem Engel (Heinz Hofmann) richtig einheizte. Fetzig ging es zu bei dem Auftritt der TSV-Tanzgruppe "Desperados".
Dass von oben alles Gute kommt, sollten viele nach dem nächsten Beitrag bezweifeln. Die "Engel" Ingrid Schmid, Susanne Conrad, Anita Dörner und Anette Heckelmann schauten, mit Ferngläsern ausgerüstet, von Wolke Sieben ganz genau ins Publikum.
Beim Auftritt des "Golden Gate Quartetts" erklommen vier dunkelbraun gefärbte Männer singend die Bühne. Mit "Down by the Riverside" und weiteren Ohrwürmern ersangen sie sich die Gunst der Zuschauer.
Besonders Geburtstagskind Hartmut Schöffler geriet dabei immer mehr in den Fokus der närrischen Menge. Seine tänzerischen Einlagen und das perfekte Playback zusammen mit Markus Crecelius, Detlef Hofmann und Volker Schöffler ließen die Halle toben.
Ingrid Schmid verblüffte die Zuschauer mit ihrer Darstellung von Ulknudel Cindy aus Marzahn. Die Top-Tänzerinnen, die "Brecher Hoase", brachten mit ihrem Tanz auf das Gärtnerlied "Adelheid" die Stimmung auf den Siedepunkt. Die Gasttänzerinnen aus Niederbrechen boten ein prächtiges Bild auf der Bühne in ihren grünen Kostümen.
Anschließend begeisterten Frau Hawlischek und Frau Posposchil mit ihrer bömischen Aussprache. Ingrid Schöffler und Bärbel Hofmann brillierten in ihren Rollen und ließen das Publikum toben.
Dann war er wieder da, Peter Triebisch (Daniel Henritzi), der Gastredner aus Mensfelden. Etwas chaotisch ließ er einen Gag nach dem anderen über seine Trainingseinheiten und den anschließenden Arztbesuch auf das Narrenvolk nieder, das ihm mit viel Beifall für den Auftritt dankte. Die Tanzgruppe "Experience"-Heringen/Mensfelden präsentierte den Schautanz "Nachts im Museum".
Schneewittchen
Dass das Männerballett des TSV, Golden Girls, aus Mangel an Mitwirkenden erst spät mit den Vorbereitungen beginnen konnte, war nicht zu merken. Schon als Schneewittchen (Felix Schmid) die Bühne betrat, tobte die Halle. Lediglich die Anzahl der sieben Zwerge (Christian Albus, Daniel Schöffler, Daniel Henritzi, Marco Blanke, Lukas Meister) war auf fünf geschrumpft. Applaus gab es trotzdem. nnp



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