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Parkplatznot an der PPC
Politiker, Eltern und Schüler suchten einen Parkplatz am Berufsschulzentrum
Viele Schüler, wenige Parkplätze – Stadtverordnete und Kreistagsabgeordnete konnten sich auf Einladung des Schulelternbeirats der Peter-Paul-Cahensly-Schule ein Bild von der Parksituation machen.
Limburg. ![]()
Kampf der Parkplatznot: Der stellvertretende Schulsprecher der PPC, Roman Acht (19) aus Limburg, zeigt den Plan zur zweiten Ausbaustufe des Parkplatzes am Berufsschulzentrum. Foto: Koenig Seine Lernkurve sei in den vergangenen Monaten sehr steil gewesen, sagt Ralph Elst aus Limburg – zumindest in Sachen Bauplanung. Seit Monaten hat sich der Schulelternbeiratsvorsitzende der Peter-Paul-Cahensly-Schule intensiv mit der Parkplatzsituation am Limburger Berufschulzentrum auseinandergesetzt. "Ich hatte vorher auch keine Ahnung vom Thema, sondern ich habe mich da mühsam eingearbeitet." Begriffe, wie zum Beispiel "Stellplatzsatzung", habe er vorher nicht einmal buchstabieren können, jetzt kenne er sie im Schlaf. So wisse er unter anderem, dass die Stellplatzsatzung der Stadt Limburg aus dem Jahr 2007 vorsehe, einen Parkplatz für jeweils 20 Schüler und einen zusätzlichen Stellplatz für jeweils sieben Schüler über 18 Jahren bereitzustellen. "Das Durchschnittsalter der Schüler an der Adolf-Reichwein-Schule beträgt 18,7 Jahre", ergänzte der Schulelternbeiratsvorsitzende der Adolf-Reichwein-Schule André Papst.
Kreuz und quer
Angefangen habe alles damit, dass ihn Schüler auf die schwierige Parkplatzsituation am Berufschulzentrum angesprochen hatten, erinnerte sich Ralph Elst. "Die Schüler parken gezwungenermaßen kreuz und quer." Zugeparkte Fahrzeuge und lange Wartezeiten an der Ausfahrt seien an der Tagesordnung, ergänzten die Schulsprecher Stefanie Leiß (20) und Roman Acht (19). An den drei Berufsschulen, der PPC, der Adolf-Reichwein-Schule und der Friedrich-Dessauer-Schule, seien 5000 Schüler eingeschrieben. "Die sind natürlich nicht immer alle da. Aber lassen Sie es mal 4000 sein, da bräuchten wir eigentlich ein Parkhaus", sagte Ralph Elst.
Erst einmal habe er die Frage klären müssen: "Wer ist eigentlich für was zuständig?" Wie ein "Pingpongball" sei er erst einmal zwischen den Ämtern hin und her gelaufen. Jetzt wisse er, dass das Grundstück dem Bürgerfonds gehöre und von der Stadt Limburg verwaltet werde. Die Bewirtschaftung der Parkplätze übernehme aber der Schulträger, also der Landkreis. "Die Zustände auf dem Parkplatz sind nicht haltbar" und es sei an der Zeit, dass Gemeinde und Landkreis gemeinsam eine Lösung finden, sagte auch André Papst.
Schließlich liegen die Pläne für eine zweite Ausbaustufe des Parkplatzes bereits vor. Es könnten somit 120 weitere Stellplätze geschaffen werden. Aber die Kosten: "Ich höre immer nur Geld, Geld, Geld. Dabei sind Kinder unsere Zukunft, aber dort wird gespart", sagte die Vorsitzende des Kreiselternbeirats, Maria Luise Höhler. Es müsse doch möglich sein, mit wenigen Mitteln, einen "nicht so befestigten Parkplatz" zu bauen. Die Flächen seien ja frei. Dass sich etwas tun müsse, scheint Konsens unter den Mandatsträgern zu sein. Genauso einig war man sich aber offenbar auch darin, dass der Landkreis als Schulträger die Initiative ergreifen müsse. Dann könne man auch das Grundstück zur Verfügung stellen und sich an den Kosten beteiligen. "Aber man muss auch den öffentlichen Nahverkehr besser koordinieren und die Abfahrzeiten besser abstimmen", sagte die Stadtverordnete Christa Olbertz (SPD). "Schüler könnten auch mal auf das Auto verzichten." koe



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