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Zwei Lehrer auf der Eintracht-Couch
Marxheim. ![]()
Wir sind ja großzügig, sehr großzügig sogar. Selbst Oualid Asbai durfte gestern Vormittag mit auf unsere Eintracht-Couch, die an der Gesamtschule am Rosenberg einen Zwischenstopp einlegte. Und das, obwohl der 19-Jährige erklärter Bayern- und Ribery-Fan ist und sogar Kickers Offenbach dem Frankfurter Traditionsklub vorzieht. Dennoch war der U 19-Spieler des SV Wehen-Wiesbaden der erste, der auf der Couch Platz nahm – und er war kaum wieder weg zu bewegen.
Dass unsere Couch ausgerechnet am Rosenberg Station machte, hat seinen Grund. Seit 1998 – seinerzeit hatte die Eintracht ein Trainingslager in Hofheim und wohnte im nahe gelegenen Hotel am Rosenberg – ist der Frankfurter Klub Thema in jeder Projektwoche. 33 Jungs und 2 Mädels hatten volles Programm und konnten mit den Lehrern Gabriele Stieb und Reinhard Hoder hinter die Kulissen der Commerzbank-Arena schauen. Und sie sahen, wie die Polizei bei Randale wie beim 4:1-Sieg gegen Hansa Rostock per Kamera die Übeltäter erkennen und dann rausgreifen kann. Sie konnten Pressesprecher Carsten Knop Löcher in den Bauch fragen, dem Training der Profis zuschauen, sich mit ihnen fotografieren lassen. Gespräche mit den Schülern gab es allerdings weniger. "Nicht wirklich", sagt Yusuf Turuskan. Beeindruckend war es dennoch. Vor allem, als die Gruppe nach dem Rostock-Spiel nicht mehr in die S-Bahn kam und mit der Straßenbahn fahren musste.
Wer erleben möchte, wie viel Spaß die jungen Hofheimer und ihre Lehrer beim Couch-Termin hatten, kann unter http://www.comeback-eintracht.de schauen, dort werden sämtliche Fotos veröffentlicht. Und alle setzten sich drauf. Nicht nur Bayern-Fan Oualid, sondern auch Leon, der mehr auf Schalke steht.
Als Oualid später erfuhr, dass die Couch nach Abschluss für die Leberecht-Stiftung versteigert wird, wollte er schon wissen, was das Designer-Stück dann wohl kosten würde. Als ob er sie sich gerne in sein Zimmer stellen würde. . . mg



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