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Ortsbeirat legt Wunschliste vor
Am Friedhof stehen Sanierungen an
Die Liste der Wünsche ist lang. Jürgen Hellmann würde sie gerne alle erfüllen, weiß aber, dass dafür Geld in die Hand genommen werden muss. Und das ist derzeit knapp.
Von Monika Schwarz-Cromm
Heinzenberg. ![]()
Rings um das Heinzenberger Kriegerdenkmal sieht es nicht besonders einladend aus. Foto: Schwarz-CrommEs gibt ihn, den Wunschzettel, obwohl das Weihnachtsfest gerade erst vorüber ist. Denn das Christkind konnte den Heinzenbergern nicht alle Wünsche erfüllen. Vor allem nicht die des Ortsvorstehers. Jürgen Hellmann (FWG) hat mit seinen Kollegen eine lange Liste zusammengestellt.
"Ganz obenan steht das Pflastern des Friedhofs", startete er. Ein Antrag dafür sei längst an die Gemeinde gestellt worden. Mit Aussicht auf Erfolg? Hellmann hofft jedenfalls darauf. Auf dem Friedhof geht es sogleich weiter: Die Friedhofsmauer müsse saniert, das Efeu entfernt werden. Und auch die Friedhofshalle brauche endlich eine geeignete Beleuchtung. Dabei solle auch ein Audiokabel verlegt werden. "Das könnten wir doch in Eigenleistungen erledigen", überlegte Hellmann.
Auch das Kriegerdenkmal steht auf dem Friedhof und ist dem Ortsvorsteher im derzeitigen desolaten Zustand schon lange ein Dorn im Auge. "Die Namenstafeln am Kriegerdenkmal müssten befestigt werden", sagte er.
Fenster fürs Juz
Hellmann springt gedanklich vom Friedhof in die Ortsmitte. Da ist das alte Rathaus, in dem das Jugendzentrum untergebracht ist. Die Fenster sind nicht mehr die Besten. "Seit fünf Jahren kämpfen wir schon darum", hofft Hellmann endlich auf Erfolg. Dass die Jugendlichen, die das Juz besuchen, sich im Dorf einbringen und den Kinderspielplatz aufräumen und herrichten wollen, lässt das Herz des Ortsvorstehers höher schlagen. "Ich möchte, dass der Ortsbeirat die jungen Leute bei ihrem Vorhaben unterstützt", schlägt er daher vor. Die Ortseingänge sind mit großen Holzschildern geschmückt, die allerdings längst keine Schmuckstücke mehr sind.
"Sie müssten dringend aufgearbeitet werden", so Jürgen Hellmann. Aus Holz bestehen auch die beiden Bänke, die am Ortsrand aufgestellt werden sollen. Wieder eine Arbeit, die vom Bauen übers Aufstellen in Eigenleistung erledigt werden könne.
"Um den neu gepflasterten Vorplatz am Dorfgemeinschaftshaus noch etwas ansprechender zu gestalten, denken wir über ein paar Pflanzkübel nach", berichtete er und dachte auch dabei an Eigenleistung, obwohl die Kosten dafür noch nicht abgeklärt werden konnten. Die Löschwasserbehälter in der Usinger Straße seien in einem Zustand, der nicht mehr tragbar sei, bemängelte der Ortsvorsteher und riet zur schnellen Sanierung.
Ach ja, überlegte er, da sei doch in diesem Jahr noch das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr. Die Planung läuft übrigens auf Hochtouren. "Wir brauchen aber noch jede Menge Helfer für dieses Fest", so Hellmann.
"Wir haben viel vor, ob wir alles realisieren können, das ist bei der jetzigen Haushaltslage jedoch noch fraglich", kommt der Ortsvorsteher beim Anblick auf seine Wunschliste auf dem Boden der Tatsachen an. Fest stehe jedoch, dass zur Verwirklichung viele Handwerker benötigt würden.
Ein letzter Wunsch blieb dann noch – aber an die Heinzenberger. "Es wäre sehr schön, wenn die Heinzenberger Bürger Anregungen, Ideen und Missstände an den Ortsbeirat weitergeben würden." Denn nur wenn die Wünsche der Bürgen bekannt seien, könne auch etwas unternommen werden", sagte er.



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