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Der Abschluss ist erst der Anfang
Projekt „Leuchtpol“ soll nachglühen
40 Erzieher aus ganz Hessen haben sich auf ein Experiment eingelassen: Sie haben mit Kindern erforscht, was es mit der Energie auf sich hat und ließen sich entsprechend fortbilden. Die Zertifikate gab es jetzt in Schönberg.
Kronberg. ![]()
Lubentina Fritz übergibt das Zertifikat an Andreas Abraham (r.). Foto: jpWer daran denkt, in welchem Rahmen er einst unter pädagogischen Gesichtspunkten mit dem Thema "Energie" konfrontiert wurde, mag laut aufstöhnen: Der meist trockene Physikunterricht mit seinen Energieerhaltungssätzen, Modellen und Schaltplänen ist nicht jedermanns Sache.
Um das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen zu schaffen, wählt die Initiative "Leuchtpol" einen ganz anderen Ansatz.
Kinder lernen hier schon im Vorschulalter ganz praktisch, was Energie ist, was sie bewirkt – und vor allem, wie man sie so umwandelt, dass der Mensch sie nutzen kann. Dabei wird auch besprochen, wie Energiegewinnung zu Omas Zeiten funktioniert hat – und wie man es künftig besser machen könnte.
Doch warum beispielsweise aus einer Blumenzwiebel eine schöne Pflanze wird und warum eine Kerze überhaupt brennen kann, will gut und kindgerecht erklärt sein.
40 Erzieher aus ganz Hessen konnten jetzt im Religionspädagogischen Zentrum Schönberg ihr Zertifikat für die erfolgreich absolvierte Fortbildungsreihe entgegennehmen. Das an den Seminartagen Erlernte soll es ihnen ermöglichen, die Kinder für das Thema zu begeistern. Mit Andreas Abraham von der städtischen Kita Pusteblume erhielt das Zertifikat auch ein Kronberger, der sein Wissen mit künftigen Kindergarten-Generationen teilen wird.hko



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