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Die Connections der Kreis-Betrügerin
Ihre von vielen Seiten spöttisch belächelten Connections in die Politik habe sie tatsächlich, auch wenn viele ihr das nicht glaubten – gestern versuchte die ehemalige Mitarbeiterin des Landratsamtes Bad Homburg, die den Hochtaunuskreis bekanntlich um über 500 000 Euro betrogen haben soll, mal mit einigen Vorurteilen aufzuräumen.
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Eine ehemalige Mitarbeiterin des Landratsamtes steht vor Gericht. Hochtaunus. Sie sei seit 20 Jahren Mitglied der CDU, da „kennt man sich eben“. Und das beziehe sich nun einmal auch auf den ehemaligen Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und auch auf Kanzlerin Angela Merkel, für die sie 2005 „aktiv Wahlkampf betrieben“ habe. Das „richtige Parteibuch“ sei wohl auch dafür verantwortlich gewesen, dass sie seinerzeit bei der Post, als die den Vertrieb umstellte, dazu eingesetzt wurde, neue Umsätze für das Unternehmen bei der Hessischen Landesregierung zu generieren. Das habe sie so gut gemacht, dass man sie „als Key Account Managerin auf die Bundesregierung losgelassen“ habe.
Vorher habe sie in einem „großen Haifischbecken gefischt“, danach „in einem kleinen, exklusiven Teich mit nur mehr nur „20 Goldfischen“. Zur Verwaltung des Hochtaunuskreises habe sie eigentlich gar nicht gehen wollen, aber ihr außertariflicher Vertrag bei der Post lief 2008 ab.
Was die Angeklagte über ihre Zeit im Gefängnis in Kassel sagte und was die elf gestern geladenen Zeugen über die Angeklagte und ihren ebenfalls angeklagten Mann berichteten, lesen Sie am Freitag in der Taunus Zeitung. sbm



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