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Experten sind die Bürger
Künftige Ökosiedlung: Kommission hat sich schon konstituiert
Bald sollen Ökohäuser an der Plantation und am Petterweiler Holzweg stehen. Eine Stadtentwicklungs-Firma moderiert eine Konzept-Planungsgruppe.
Friedrichsdorf. Die Stadt hat noch ganz schnell vor Weihnachten eine Kommission zur Entwicklung der künftigen Ökosiedlung Plantation/Petterweiler Holzweg installiert. In einem Prozess der Wohngebiets-Entwicklung, dessen Motoren Bürgermeister Horst Burghardt (Grüne) und der Erste Stadtrat Norbert Fischer (CDU) sind, sollen in einem ersten Schritt alle Multiplikatoren der Zivilgesellschaft in die Entwicklung des Wohngebietes einbezogen werden.
Für die für das Projekt verantwortlichen Politiker ist die Stimme der Bürger das wichtigste Instrument der Entwicklung. Mit der Einrichtung einer Kommission ist es laut Bürgermeister nach der Hessischen Gemeinde Ordnung (HGO) auch formalrechtlich gelungen, wie er sagt "sehr kurzfristig ein Gremium zu konstituieren, das nicht nur mitreden darf, sondern der Politik auch klare Empfehlungen zur Quartiersentwicklung geben wird."
Die integrierte Entwicklung des Wohngebietes soll laut Fischer "zwar sehr, sehr schnell und professionell vollzogen werden, aber keinesfalls Lösungen über das Knie brechen. Sie soll jedoch die Integration des neuen Wohngebietes in die Gesamtstadt sicherstellen und die Interessen aller Anrainer berücksichtigen". Besonderes Anliegen der Parlamentarier sei es, alle Fragen des städtebaulichen Klimaschutzes fundiert und ausgewogen in die Entwicklung einzubeziehen.
Sportlicher Zeitplan
Die von der Stadtverordnetenversammlung am 15. Dezember beschlossene Kommission startete ihre erste Sitzung unter der Moderation des Frankfurter Stadtentwicklers NH Projektstadt gleich am 16. Dezember. Und zwar mit der Konstituierung.
Moderatorin Marion Schmitz-Stadtfeld, Fachbereichsleiterin Integrierte Stadt- und Gewerbeflächenentwicklung bei NH Projektstadt, sieht der Aufgabe mit ihrem Team optimistisch entgegen. "Der Weg und die Ziele der Stadt Friedrichsdorf sind ambitioniert und mutig, der Zeitplan sportlich. Das reizt jeden guten Dienstleister."
Bereits im kommenden Februar sollen, nach fünf Kommissionssitzungen alle Handlungsfelder der integrierten Quartiers-Entwicklung mit der Kommission diskutiert sein und eine Empfehlung durch das Gremium an die Politik ausgesprochen werden.
"Unsere Stadt ist eine Angelegenheit für Spezialisten und unsere Spezialisten sind unsere Bürger" betont der Bürgermeister.cg



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