Stresstest für 82 Beine – bestanden!

Friedrichsdorfer Radler erkunden den Regionalpark aus dem Sattel

Die Regionalpark-Route ist wie geschaffen für einen Ausritt auf dem Drahtesel. Gemeinsam mit 40 Friedrichsdorfern machte TZ-Mitarbeiter Heinz Habermehl gestern die Probe aufs Exempel.

Friedrichsdorf. 30 Radler hatten sich angemeldet, um auf Einladung der Stadt eine Runde auf der Regionalpark-Route, die auch Friedrichsdorf tangiert, zu drehen. Als Peter Krause vom städtischen Sportamt und seine Kollegin Heike Havenstein gestern Vormittag dann aber die Häupter ihrer "Mitfahrer" zählten, konnten sie erfreut feststellen, dass sich doch noch einige Kurzentschlossene am Treffpunkt, dem Seulberger Bahnhof, eingefunden hatten, um mit auf die 32 Kilometer lange Tour zu gehen.

Angeführt durch Krause, der in einer signalgelben Weste das Kommando übernahm und abgesichert durch Heike Havenstein, die mit hellroter Weste das Schlusslicht bildete, starteten die 41 Teilnehmer zur Tagesetappe auf der Regionalpark-Route.

Von Seulberg aus ging es zunächst zum Sonnendeck am Rehlingsbach. Dass hier die 16 Männer und 25 Frauen kostenlos mit Mineralwasser gefüllte Trinkflaschen entgegennehmen konnten, sollte sich im Verlaufe der vierstündigen Fahrt noch als recht hilfreich erweisen. Denn angesichts schwülwarmer Temperaturen floss bei manchen Radlern der Schweiß in Strömen.

Spaß für jedes Alter

Übrigens, der jüngste Teilnehmer war der fünf Jahre alte Finn Dimt aus Seulberg, der in Begleitung seiner Eltern und seines drei Jahre älteren Bruders Nils den langen Weg bis zum späteren Zielort, dem Reinhardtshof, durchhielt.

Von Friedrichsdorf aus führte die Tour durch die Felder auf asphaltierten und betonierten Wegen zunächst zum etwa 13 Kilometer entfernten Treffpunkt in Weißkirchen, wo ein Stopp an der mit Verpflegungsständen gesäumten "Agrar-Kultur-Achse" eingelegt wurde. Wenngleich nun noch eine etwa 20 Kilometer lange Strecke zu bewältigen war, wollte sie der überwiegende Teil der Radler ohne Abkürzung oder Umstieg in U- oder S-Bahn fortsetzen.

Zum Glück hatten sich die dunklen Wolken, die anfangs ein paar Regentropfen bescherten, da schon wieder verzogen. Und daran sollte sich auch bis zum Schluss der Tour nichts ändern. Zwar nicht staubtrocken – dazu öffnete das Ganze dann doch zu sehr die Poren –, aber eben auch nicht klitschnass strampelten die Friedrichsdorfer durch den Frankfurter Stadtteil Riedberg, wo es entlang des schön angelegten Parks ging.

Anschließend wurden Kalbach, Bonames und Nieder-Eschbach passiert. Taktgeber Peter Krause war stets darauf bedacht, kleine Pausen einzulegen, in denen die Nachzügler aufschließen und die Teilnehmer nach einigen kurzen Steigungen sich wieder etwas erholen konnten.

Wenn auch nicht alle Biker mit dem empfohlenen Helm auf die Strecke gegangen waren, so verdiente sich doch jeder für die umsichtige und disziplinierte Art der Fortbewegung ein Sonderlob.

Um 14 Uhr traf die Radgruppe leicht erschöpft, aber in bester Stimmung am Reinhardtshof ein. Für die Hobby-Radler war es der perfekte Zielort, konnten die Helden der Pedale doch hier beim Hoffest gleich die körpereigenen Energiespeicher wieder aufladen – mit leckeren Gerichten vom Lande.hab

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