Die Titelseite der Frankfurter Neue Presse vom 25.05.2012 als PDF zum Downloaden.
Konzentration aufs Derby
Eintracht-Trainer Armin Veh warnt vor dem kleinen Nachbarn
Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt wird den Lokalrivalen FSV nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit Video von der PK!
Von Klaus Veit
Frankfurt. ![]()
Keine Angst: Armin Veh, hier beim Training mit Bamba Anderson, versucht es nicht mit Hand auflegen. Er hat auch Anweisungen parat. Foto: Hübner Es ist wieder Normalität eingekehrt bei der Frankfurter Eintracht. Selbst die Namen Brych, Meier oder Rösler führen bei Armin Veh zu keinem Muskelzucken. Der Trainer des Fußball-Zweitligisten hat sich nach dem turbulenten Ende des Spitzenspiels bei Fortuna Düsseldorfer endgültig nach vorne gewendet.
Es geht schließlich um die Vorbereitung auf das Derby gegen den FSV am Samstag in der WM-Arena (13 Uhr). Gut, das Hinspiel gewann die Eintracht mit 4:0, sie gilt weiter als Aufstiegsfavorit, der kleine Nachbar vom Bornheimer Hang kämpft dagegen lediglich um den Klassenerhalt. Die Weichen scheinen auf Sieg gestellt zu sein.
"Wir sind gewarnt"
Trotzdem, oder gerade deshalb mahnt Veh zu größter Konzentration: "Wir hatten schon im Hinspiel Schwierigkeiten, haben nur zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht.
Und der FSV ist deutlich stärker geworden." Dies sei ein Verdienst des neuen Trainers Benno Möhlmann ("Er schafft in seinen Mannschaften immer Ordnung") sowie der Einkäufe in der Winterpause: "Da hatten sie ein glückliches Händchen. Wir sind gewarnt, zumal der FSV auswärts schon mehr Punkte geholt hat als im eigenen Stadion."
Trotzdem sieht Veh sein Team als Favorit an, zumal das späte Gegentor zum 1:1 in Düsseldorf und der damit verbundene Verlust von zwei schon fast sicher geglaubten Punkten vermutlich auch eine gute Seite hatte. Veh: "Das hat keinen Knacks gegeben, eher sind wir noch näher zusammen gerückt."
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Auf dem Weg zurück zu alter Stärke: Eintracht-Kapitän Pirmin Schwegler. (Archivbild) Seine Mannschaft habe am Montag "richtig gut" gespielt, weshalb es jetzt auch keinen Grund gäbe, viel zu verändern.
Kapitän Pirmin Schwegler wird zwar nach überstandenem Zehenbruch eventuell erstmals auf der Bank sitzen, aber ein Einsatz käme eigentlich noch deutlich zu früh. Weshalb es eigentlich sinnvoller wäre, wenn der Schweizer noch mal auf der Tribüne Platz nimmt.
Da Veh zuletzt auch mit Erwin Hoffer zufrieden war, ist auch im Sturm kaum eine Änderung zu erwarten. Mo Idrissou und auch Sonny Kittel werden sich noch etwas gedulden müssen.
Martin Amedick hat wegen seiner Muskelverletzung noch kein grünes Licht von der ärztlichen Abteilung erhalten. Er hätte es aber auch so schwer, an den beiden Innenverteidigern Bamba Anderson und Gordon Schildenfeld vorbei zu kommen. Besonders bei Schildenfeld sieht Veh große Fortschritte:
"Er redet und dirigiert jetzt mehr. Das ist ein gutes Zeichen." Deshalb sowie mit Neuzugang Heiko Butscher, der ebenfalls rasch ein Führungsspieler auf dem Feld wurde, sei die Eintracht-Abwehr stabiler und kompakter geworden.



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