Die Titelseite der Frankfurter Neue Presse vom 26.05.2012 als PDF zum Downloaden.
Frankfurter Hölzel und Köke holen sich die Hessen-Titel
Bei den Hessischen Tennismeisterschaften in der Offenbacher HTV-Halle beherrschten die Frankfurterinnen wie erwartet die Juniorinnen-Konkurrenz.
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(Archivbild) Frankfurt. Den Titel in der AK 18 gewann jedoch nicht die favorisierte Noemi Hemmerich (SC SaFo), sondern ihre als ewige Zweite apostrophierte Club-Kameradin Alina Hölzel, die sich im Finale mit 6:4, 6:1 behauptete.
Noemi Hemmerich trat jedoch zu dieser Meisterschaft gehandicapt an. Von den Turnieren in Neuseeland und Hongkong kehrte sie mit einer Infektion am Zeh zurück. Hemmerich beklagte sich aber nicht, kämpfte um jeden Ball und hätte beinahe noch triumphiert. Da sie läuferisch eingeschränkt war, suchte sie viel häufiger als sonst den Weg ans Netz.
Ihren Kampfgeist stellte sie insbesondere im Halbfinale unter beweis. Nach einem 1:6 im ersten Satz bezwang sie die überraschend in diese Runde vorgestoßene Larissa Karl vom SC 80 Frankfurt noch 6:4, 6:3. Karl hatte im Viertelfinale als ungesetzte Spielerin die Nummer drei Laura Werner (TSG Bieber) ausgeschaltet – beide Sätze gingen zu Null aus.
Auch bei den Junioren kam der U 18-Sieger aus Frankfurt. Jannis Köke, aus Bad Homburg zum TC Palmengarten gewechselt, marschierte durchs ganze Turnier ohne Satzverlust. Im Finale setzte sich der vornehmlich von der Grundlinie, sehr solide, aber unspektakulär agierende Köke mit 6:4, 7:6 gegen Luca Marquard (TC Blau-Weiß Bensheim) durch.
Der topgesetzte Lukas Storck (Eintracht Frankfurt) musste sich hingegen gleich in der ersten Runde verabschieden. Er hatte das Pech, gleich auf den starken Philip Gehrmann (TC Bad Homburg) zu treffen. Gehrmann, der ein halbes Jahr in Australien weilte, weswegen er keine Ranglistenpunkte besaß und trotz seiner Klasse ungesetzt war, wurde von Storck im ersten Satz noch mit 6:0 düpiert. Doch dann drehte er den Spieß mit 6:3, 6:3 um. "Das war das vorweggenommene Finale", meinte die für Jugend zuständige HTV-Vizepräsidentin Uta Tscheppe. In der Vorschlussrunde unterlag Gehrmann allerdings 3:6, 1:6 gegen Marquard, während Köke den Rüsselsheimer Kai Lemke 6:0, 6:2 bezwang.
Von der Eintracht kamen zwei Spieler ins Halbfinale: Royi Lasowski in der U 16 sowie Tim Büttner in der AK 14. Für den SC 80 Frankfurt schaffte den Sprung ins Halbfinale in der AK 14 Grace Janis.löf


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