Gefeierter Rückkehrer

Goalie Boris Ackers bleibt bei seinem Comeback im Löwen-Trikot aber fast beschäftigungslos

Die Niederlage in Kassel ist verdaut. Dank eines Kantersieges gegen Duisburg sind die Löwen Frankfurt wieder im Soll.

Frankfurt. Die wichtigste Erkenntnisse aus dem zweiten Wochenendprogramm der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga West: Torhüter Boris Ackers ist wieder da. Und die Löwen Frankfurt bleiben auf Endrundenkurs.

Das sah am Freitag noch anders aus. Da starteten die Löwen in Kassel zwar wie die Feuerwehr, ließen sich aber in der turbulenten zweiten Spielperiode und vor allem während drei schwachen Minuten im Schlussdrittel die Butter vom Brot nehmen und unterlagen 3:6.

In der mit 6100 Zuschauern ausverkauften Halle dominierten die Gäste den ersten Spielabschnitt, was sich auch durch Treffer von Daniel Sevo und Jan Barta bemerkbar machte. Bis zur 26. Minute kontrollierten die Frankfurter das Spiel. Dann vergab Daniel Kunce das mögliche 3:0 – und den direkten Gegenzug nutzte Michael Christ nach einer Unsicherheit von Torwart Christian Wendler zum Anschlusstreffer. Das war die Wende: Aus dem Gewühl erzielte Marek Vorel das 2:2, dann brachte Sven Valenti die Huskies im Powerplay in Führung. Drei Minuten vor der Pause gelang Alex Althenn (38.) durch einen Schuss ins Eck das 3:3.

Im Schlussabschnitt ging es zunächst ausgeglichen weiter, und die Löwen hatten die erste gute Chance. Dann sorgten zwischen der 45. und 48. Minute Christoph Koziol (2) und Semen Glusanok für die Entscheidung.

Zwei Tage später fanden die Löwen die passende Antwort, indem sie die bis dahin punktgleichen Füchse Duisburg mit einem 8:1 aus der Halle verabschiedeten. Drei Mal Roland Mayr sowie Max Seyller, Barta, Kevin Thau, Ryan Fairbarn und Breiter erzielten die Löwen-Treffer. Duisburg machte sich das Leben durch 32 Strafminuten selbst schwer. Fast schon folgerichtig fielen drei Tore im Powerplay. Die 4521 Zuschauer begrüßten frenetisch den vor dem Rundenstart im September am Knie verletzten Goalie Boris Ackers, der bei seinem Comeback jedoch einen geruhsamen Abend verbringen durfte.

Im Pokal gegen "Indianer"

Bereits heute treffen die Frankfurter am Ratsweg auf ein Team, gegen das sie in der nächsten Saison um Punkte spielen wollen: Die Löwen empfangen im Viertelfinale des DEB-Pokals um 19.30 Uhr den Zweitligisten Hannover Indians. Die Frankfurter haben sich durch Siege gegen den Zweitligisten SC Riessersee (4:2) und Ost-Oberligisten Wild Boys Chemnitz (7:1) für die Runde der letzten achten Teams qualifiziert. "Wir wollen natürlich eine Runde weiterkommen und hoffen, die Indians ärgern zu können. Es wäre eine tolle Sache, wenn wir noch einen Zweitligisten aus dem Rennen schmeißen könnten", ist Stürmer Sven Breiter voller Vorfreude.

Die Aufgabe wird nicht gerade leicht sein. Die Indians sind aktuell die Mannschaft der Stunde in der Zweiten Bundesliga. In acht der letzten neun Begegnungen punkteten die Niedersachsen, aus den letzten vier Partien holten sie die maximale Ausbeute von zwölf Zählern. Gefährlich sind die Hannoveraner vor allem im Powerplay: Daniel Hilpert und Dirk Jelitto trafen in Überzahl bereits je sieben Mal. Im Tor steht mit Thomas Ower ein in Frankfurt bekannter Keeper. löf

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Ergebnisse Fußball, 2. Bundesliga

Eintracht Braunschweig – FC Ingolstadt
3:1
FC Energie Cottbus – 1. FC Union Berlin
2:1
FC Erzgebirge Aue – VfL Bochum
2:1
FC Hansa Rostock – Spvgg. Greuther Fürth
2:2
FC St. Pauli – SC Paderborn
5:0
Fortuna Düsseldorf – MSV Duisburg
2:2
FSV Frankfurt – Dynamo Dresden
1:1
Karlsruher SC – Eintracht Frankfurt
1:0
TSV München 1860 – Alemannia Aachen
1:2
1 1 Spvgg. Greuther Fürth
70
2 2 Eintracht Frankfurt
68
3 3 Fortuna Düsseldorf
62
4 5 FC St. Pauli
62
5 4 SC Paderborn
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6 6 TSV München 1860
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7 7 1. FC Union Berlin
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8 9 Eintracht Braunschweig
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10 10 MSV Duisburg
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11 12 VfL Bochum
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12 11 FC Ingolstadt
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