08.02.2010 Eintracht Frankfurt

«Einfach nur geil»

Halil Altintop genießt die Siegesgefühle

Chancen erarbeitete sich Halil Altintop zur genüge. Dortmunds Torwart Marc Ziegler überwand der Frankfurter dabei aber nicht. Foto: dpaChancen erarbeitete sich Halil Altintop zur genüge. Dortmunds Torwart Marc Ziegler überwand der Frankfurter dabei aber nicht. Foto: dpaChancen erarbeitete sich Halil Altintop zur genüge. Dortmunds Torwart Marc Ziegler überwand der Frankfurter dabei aber nicht. Foto: dpa Der Frankfurter Neuzugang kennt sich mit Siegen in Dortmund aus. Am Erfolg der Eintracht hat er auch ohne eigenen Treffer seinen Anteil.

Dortmund. Wie es sich anfühlt, in Dortmund zu gewinnen, weiß Halil Altintop gut. Ende September erst hatte er mit dem FC Schalke 04 im Revierderby beim ungeliebten Nachbarn die Oberhand behalten, Altintop hatte sogar die Vorlage zum entscheidenden 1:0 gegeben. Ein paar Monate später hatte Altintop dann auch einigen Anteil am Erfolg seines neuen Arbeitgebers, das musste auch der Gegner feststellen. «Altintop hat uns große Probleme bereitet», gestand der Dortmunder Trainer Jürgen Klopp ein.

Und das ganz ohne eigenen Volltreffer – dabei hatte der stürmische Frankfurter Winter-Neuzugang drei beste Gelegenheiten dazu. In der neunten Minute tauchte er auf einmal frei vor dem Dortmunder Keeper Marc Ziegler auf, blieb aber an diesem hängen, in der 28. Minute dann kratzte Mats Hummels seinen Schuss eben noch von der Linie. Und kurz darauf zielte er mit einem Kopfball knapp neben das Tor. «Es ist nicht so wichtig, ob ich ein Tor schieße oder nicht», sagte gebürtige Gelsenkirchener später. «Die Hauptsache ist, dass wir drei Punkte mitnehmen.»

Dabei zeigte sich der 28-jährige türkische Nationalstürmer schon viel besser eingebunden als bei seinem eher unglücklichen Eintracht-Debüt vorige Woche gegen Köln. «Er ist agil vorne, kann Bälle halten, ist trotzdem noch selbst torgefährlich und dabei unglaublich laufstark», lobte sein Trainer Michael Skibbe. «Das hat uns so oft in Spielen wie in Hoffenheim gefehlt. Da haben wir ganz gefällig gespielt, sind aber nicht in den Sechzehner reingekommen. Das ist mit ihm leichter.»

Altintop beschäftigte als alleinige Sturmspitze die Abwehr, schuf Räume für die nachrückenden Kollegen und setzte diese bisweilen mit klugen Pässen in Szene – und durfte hinterher mit sich und den Mitspielern auch sehr zufrieden sein. «Das Spiel hat schon mal sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, wir können da weitermachen, wo wir heute aufgehört haben.»

Auch für Defensiv-Allrounder Chris geht es nun darum, diese Leistung am nächsten Sonntag gegen Freiburg zu bestätigen. «Das war ein super Tag, es hat alles geklappt», sagte der Brasilianer, «und wenn wir jetzt ein paar Siege in Serie holen, ist alles möglich». Altintop gibt sich da auch wegen der großen Ausfallliste zurückhaltender: «Die Mannschaft hat schon ein großes spielerisches Potenzial, aber wenn man sieht, dass diese Woche nur 12, 13 Mann im Training waren, ist das schon schwierig.» Der Einzug in den Europapokal wäre eine Sensation, befand der Stürmer und empfahl, «von Spiel zu Spiel zu schauen». Erst einmal aber genoss Altintop die Siegesgefühle. Mit einem breiten Grinsen stand er im Kabinengang und benutzte ein Wort, das am frühen Sonntagabend unter den Frankfurter Fußballern Hochkonjunktur hatte: «Das ist einfach nur geil.» mka

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3:1
FC Energie Cottbus – 1. FC Union Berlin
2:1
FC Erzgebirge Aue – VfL Bochum
2:1
FC Hansa Rostock – Spvgg. Greuther Fürth
2:2
FC St. Pauli – SC Paderborn
5:0
Fortuna Düsseldorf – MSV Duisburg
2:2
FSV Frankfurt – Dynamo Dresden
1:1
Karlsruher SC – Eintracht Frankfurt
1:0
TSV München 1860 – Alemannia Aachen
1:2
1 1 Spvgg. Greuther Fürth
70
2 2 Eintracht Frankfurt
68
3 3 Fortuna Düsseldorf
62
4 5 FC St. Pauli
62
5 4 SC Paderborn
61
6 6 TSV München 1860
57
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48
8 9 Eintracht Braunschweig
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45
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