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Amanatidis ist wieder am Ball
Ioannis Amanatidis
Frankfurt. «Schwarz» hat gestern gegen «Gelb» gespielt im Training der Frankfurter Eintracht. Unter der Leitung von Co-Trainer Armin Reutershahn, der den privat verhinderten Chef Friedhelm Funkel vertrat. Mitten drin ein Spieler in einem leuchtend orangen Leibchen: Ioannis Amanatidis. Der Kapitän des Fußball-Bundesligisten hat gut fünf Monate nach seiner Knieoperation, bei der ein Knorpelschaden behoben wurde, das Training im Kollegenkreis wieder aufgenommen.
«Es lief gut, ich hatte keine Schmerzen», sagte der griechische Nationalspieler hinterher. Natürlich wurde er in Zweikämpfen noch geschont, natürlich hielt er sich in der einen oder anderen Situation noch zurück. Doch er hat schon wieder gepasst, geschossen und geflankt. Und auch bei den abschließenden Sprints hat er mitgehalten, auch wenn der Laufstil noch unrund erscheint.
«Schön, dass Ioannis wieder da ist», sagte Reutershahn, «wir geben ihm alle Zeit, den Anschluss wieder zu finden». Gleich nach der Einheit auf dem vom Schneefall aufgeweichten Rasen ging im Kraftraum die Arbeit weiter. Denn Amanatidis muss noch viel für die Muskulatur rund ums operierte Knie tun. «Das Knie muss weiter stabilisiert werden», sagt er. Auch konditionell muss er nach der langen Pause aufholen, «weil die Pumpe noch nicht richtig funktioniert». Ioannis Amanatidis war außer Atem nach dem Training, aber glücklich. Die schlimmste Zeit nach der schweren Verletzung scheint überstanden. Geht es nach dem 27-Jährigen, wird er diese Saison noch ein paar Spiele machen.
Jedenfalls wird wieder griechisch gesprochen bei der Eintracht. Noch nicht mittendrin, aber wenigstens am Rande dabei war auch Nikos Liberopoulos. Der zweite griechische Stürmer hat nach seinem Zehenbruch das Lauftraining aufgenommen. «Ganz leichte Schmerzen» verspüre er noch, sagt der 33-Jährige, «aber es ist deutlich besser geworden». Vielleicht kann er beim Spiel gegen Cottbus wenigstens als Joker auf der Bank sitzen. pes

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