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Amateure: Verpatzte Eintracht-Premiere
Auch vier Bundesliga-Profis können die Pleite in Fürth nicht verhindern
Trotz namhafter Unterstützung aus dem Profikader: Das Fußball-Regionalligateam der Frankfurter Eintracht patzt bei der Saisonpremiere.
Fürth. «Es braucht noch seine Zeit, bis sich die Mannschaft findet. Das kann noch ein paar Wochen dauern», bilanzierte Frank Leicht, der Trainer von Eintracht Frankfurts U 23-Team, nach dem ersten Match der neuen Spielzeit. Mit 0:1 (0:0) musste sich seine Mannschaft bei der Spielvereinigung Greuther Fürth II geschlagen geben – und das mit den Profis Zlatan Bajramovic, Marcel Heller, Sebastian Jung und Faton Toski. Der fünfte Bundesligaprofi im Bunde, Habib Bellaid, strich einen Tag vor dem Gastspiel im Frankenland die Segel. «Er hat Probleme mit dem Sprunggelenk. Schon am Donnerstag hatte er sich deshalb behandeln lassen», meinte der gebürtige Schwabe Leicht.
Doch ob der ehemalige französische U 21-Nationalspieler der Frankfurter U 23 entscheidend hätte weiterhelfen können, bleibt dahingestellt. Neben den Profis stand noch der Perspektivspieler Marcel Titsch-Rivero sowie die Neuzugänge Andreas Rössl, Sebastian Fiedler und Stefan Haben in der Startformation – ein wahres Sammelsurium an neuen Spielern hatte Leicht also auf die Aufgabe einstellen müssen. Da wunderte es nicht, dass in der Anfangsviertelstunde die Frankfurter unsicher wirkten. Fürth verpasste nur knapp den Führungstreffer. Danach hatte die Eintracht allerdings ihre beste Phase – und Heller stand im Blickpunkt. Doch in den beiden vielversprechenden Szenen ließ der Stürmer, der zuletzt an den Zweitligisten MSV Duisburg ausgeliehen war, es an der notwendigen Präzision missen: Erst zielte er vorbei, dann landete sein Pass bei einem Fürther, obwohl Titsch-Rivero und Martin Hess einschussbereit freistanden.
Auf der Gegenseite ließ sich Yannick Kakoko die Chance nicht nehmen und brachte die Gastgeber in Führung (62.). Das hatte sich abgezeichnet, denn Fürth agierte nach dem Seitenwechsel zielstrebiger als die Eintracht und erspielte sich klare Feldvorteile. «Wir hatten in der zweiten Halbzeit keine einzige echte Torchance», musste sich Leicht mit der ernüchternden Auftaktniederlage abfinden.
Armin Kraaz nahm das 0:1 gefasst zur Kenntnis. «In der ersten Halbzeit war die Partie sehr ausgeglichen. Mit etwas Glück hätten wir in Führung gehen können. Aufgrund der zweiten Hälfte haben die Fürther durchaus verdient gewonnen», konstatierte Eintrachts Sportlicher Leiter. Die Chance, die Scharte vom Ronhof auszuwetzen, haben die Riederwälder bereits am Mittwoch. In einer vorgezogenen Partie des vierten Spieltags empfängt die Eintracht den SC Freiburg II. Anstoß am Bornheimer Hang ist bereits um 17 Uhr. fri

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