16.02.2012 Eintracht Frankfurt

Armin Veh: Respekt vor FSV-Stadtderby

Eintracht Frankfurt muss auch im Derby gegen den FSV Frankfurt auf seinen Kapitän Pirmin Schwegler verzichten. Trainer Armin Veh fordert den Club auf, noch enger zusammenzurücken.

Frankfurt. «Abgehakt und vorbei. Düsseldorf hat uns keinen Knacks gegeben», so Eintracht-Trainer Armin Veh bei der Pressekonferenz. Foto: Schüler«Abgehakt und vorbei. Düsseldorf hat uns keinen Knacks gegeben», so Eintracht-Trainer Armin Veh bei der Pressekonferenz. Foto: Schüler«Abgehakt und vorbei. Düsseldorf hat uns keinen Knacks gegeben», so Eintracht-Trainer Armin Veh bei der Pressekonferenz. Foto: SchülerDie Wut von Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh nach den Tumulten um den späten Elfmeter-Ausgleich in Düsseldorf ist verraucht. Den verpassten Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga will der 51-jährige Coach - zumindest für 24 Stunden - am Samstag (13.00 Uhr) mit einem Sieg im brisanten Stadtderby gegen den FSV Frankfurt nachholen.

«Abgehakt und vorbei. Düsseldorf hat uns keinen Knacks gegeben. Der FSV ist gut aus den Startlöchern nach der Winterpause gekommen und brandgefährlich. Das wissen wir auch», mahnte Veh drei Tage nach dem 1:1-Aufreger bei der Fortuna. «Ich kenne den Benno bestens. Das ist ein alter Trainerfuchs. Wo der arbeitet, ist Ordnung angesagt.»

Veh zum FSV: «Auswärts sind die stärker»

Der 4:0-Hinspielsieg am 21. August hatte zwar die Machtverhältnisse am Main deutlich gemacht. Aber durch die Verpflichtung von Benno Möhlmann als Nachfolger des in der Winterpause entlassenen Hans-Jürgen Boysen haben sich die Voraussetzungen völlig verändert. «Das 4:0 war viel zu hoch. Die haben sich enorm verstärkt und sind viel stabiler geworden», warnte Veh auch vor der neuen Flügelzange mit den torgefährlichen Chadli Amri und Marcel Gaus. Zwar habe der FSV immer noch keinen Heimsieg in dieser Saison geholt. «Aber auswärts sind die stärker» meinte Veh.

Der Coach vertraut trotz der verlorenen Punkte wieder auf die Aufstellung von Düsseldorf. «Ich habe nicht vor, groß zu wechseln», meinte Veh, der immer noch auf seinen Kapitän, Lenker und Denker Pirmin Schwegler verzichten muss. Der Schweizer hat nach seinem Zehenbruch im Januar mit dem Training angefangen. «Aber Pirmin ist noch nicht soweit. Sein Einsatz käme noch zu früh», meinte Veh.

Dazu deutet sich an, dass der Österreicher Erwin Hoffer wieder im Angriff erste Wahl ist und Torjäger Mohamadou Idrissou nach verheilter Sprunggelenkoperation wie schon in Düsseldorf von der Bank kommen könnte. «Ich war mit Jimmy (Hoffer) zufrieden. Ich weiß noch nicht, wie ich mit Mo verfahre», meinte Veh. «Die Hauptsache, wir schaffen den Spagat, zielstrebig nach vorne zu spielen und mit viel Disziplin in der Abwehr uns vom FSV nicht auskontern lassen.» Der Wille sei zu spüren, das Saisonziel mit dem Aufstieg zu schaffen. «Das war auch schon in Düsseldorf so. Wir müssen aber noch etwas enger zusammenrücken.»

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Kommentare

Hanno Heinrich schrieb am 16.02.2012 20:57 Uhr

Armin VEH Paderborn ????

Armin VORSICHT die Paderborner lassen sich fallen !!!!
Schiri pfeift fuer Paderborn !!!
Bitte redet mit dem DFB !!!!

SGE forever

Bastian Basti schrieb am 16.02.2012 22:52 Uhr

Paderborn

Kollege Heinrich ist wohl nicht klar, dass die SGE verschaukelt wurde. Schade, dass solche Typen eine Plattform bei der FNP erhalten.

Michael Mueller schrieb am 17.02.2012 00:32 Uhr

Verschaukelt

Nicht nur die Schiris, auch die Sueddeutsche Zeitung, DSF(Sport1), der Kicker, und ueberhaupt Alle ausserhalb Frankfurt haben sich verschworen. Hoffentlich zeigt der FSV ein wenig nachbarschaftliche Solidarität mit Herrn Veh und überlässt kampflos drei Punkte!

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FC Energie Cottbus – 1. FC Union Berlin
2:1
FC Erzgebirge Aue – VfL Bochum
2:1
FC Hansa Rostock – Spvgg. Greuther Fürth
2:2
FC St. Pauli – SC Paderborn
5:0
Fortuna Düsseldorf – MSV Duisburg
2:2
FSV Frankfurt – Dynamo Dresden
1:1
Karlsruher SC – Eintracht Frankfurt
1:0
TSV München 1860 – Alemannia Aachen
1:2
1 1 Spvgg. Greuther Fürth
70
2 2 Eintracht Frankfurt
68
3 3 Fortuna Düsseldorf
62
4 5 FC St. Pauli
62
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