17.02.2012 Eintracht Frankfurt

Butscher: "Probier’s noch mal"

Heiko Butscher hat die späte Chance zur Profikarriere genutzt

Als er mit 17 Jahren aus dem Allgäu nach Karlsruhe kam, hatte der neue Eintracht- Verteidiger große Träume. Die schienen schon fast geplatzt, als sich der VfL Bochum meldete. Inzwischen hat der 31-Jährige 82 Erstliga- und 89 Zweitligaspiele absolviert.

Von Roland Stipp

Frankfurt. Schon fester Bestandteil der Eintracht-Hintermannschaft: Heiko Butscher.Schon fester Bestandteil der Eintracht-Hintermannschaft: Heiko Butscher.Schon fester Bestandteil der Eintracht-Hintermannschaft: Heiko Butscher. Mit der Eintracht will Butscher zum dritten Mal in die Bundesliga aufsteigen.

Hallo Heiko, sind Sie immer noch sauer über den Elfmeter in Düsseldorf?

Heiko Butscher: Ach, es hat sich schon ein bisschen gelegt. Auf der Heimfahrt von Düsseldorf hat es natürlich noch ein bisschen weh getan und wenn man die Fernsehbilder sieht ärgert man sich, aber man kann es ja nicht mehr ändern. Wobei: Ich habe schon auch fassungslos auf dem Platz gestanden.

Was hätte Ihre Mannschaft tun können, um die drei Punkte sicher mitzunehmen?

Wir haben gleich nach dem Spiel darüber gesprochen, ob wir nicht einfach schneller hätten weiter spielen sollen, denn der Schiedsrichter hat ja erstmal nicht gepfiffen. Aber wer weiß, ob das was geholfen hätte? Wir sind uns jedenfalls einig, dass wir unsere Kontermöglichkeiten nach dem 1:0 noch konsequenter hätten ausspielen müssen. Und davon abgesehen haben wir ja insgesamt schon ganz gut gespielt, finde ich.

Trügt die Erinnerung, oder haben Sie noch nie einen so offensiven Außenverteidiger gespielt?

Das würde ich so nicht sagen. Wenn ich in Freiburg links hinten gespielt habe, dann schon auch immer mit viel Zug nach vorne. Nur war da zuletzt eben eine ganz andere Situation, da hieß es Abstiegskampf. Jetzt spielen wir um den Aufstieg, da ist es doch normal, dass ein Abwehrspieler sich mehr einschaltet und in vielen Situationen Impulse nach vorne gibt.

Aber sehen Sie sich nicht überhaupt mehr als Innenverteidiger?

Ja, stimmt, ich fühle mich in der Innenverteidigung sogar noch sicherer. Aber jetzt habe ich so viel außen gespielt, das gleicht sich immer mehr an. Und vom Spaß her ist es mir eigentlich egal, wo ich spiele.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Erstes Bundesliga-Tor gegen die Eintracht


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Eintracht Braunschweig – FC Ingolstadt
3:1
FC Energie Cottbus – 1. FC Union Berlin
2:1
FC Erzgebirge Aue – VfL Bochum
2:1
FC Hansa Rostock – Spvgg. Greuther Fürth
2:2
FC St. Pauli – SC Paderborn
5:0
Fortuna Düsseldorf – MSV Duisburg
2:2
FSV Frankfurt – Dynamo Dresden
1:1
Karlsruher SC – Eintracht Frankfurt
1:0
TSV München 1860 – Alemannia Aachen
1:2
1 1 Spvgg. Greuther Fürth
70
2 2 Eintracht Frankfurt
68
3 3 Fortuna Düsseldorf
62
4 5 FC St. Pauli
62
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61
6 6 TSV München 1860
57
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48
8 9 Eintracht Braunschweig
45
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45
10 10 MSV Duisburg
39
11 12 VfL Bochum
37
12 11 FC Ingolstadt
37
13 13 FSV Frankfurt
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35
15 15 FC Erzgebirge Aue
35
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17 17 Alemannia Aachen
31
18 18 FC Hansa Rostock
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