Bilderstrecke: Eintracht Frankfurt trainiert für das Derby
Eintracht-Trainer Armin Veh hat seine Mannschaft nach der Pressekonferenz am Donnerstag zum Training gebeten. Fotograf Marc Schüler war vor Ort und hat die Adler bei den Vorbereitungen für das Frankfurter Stadtderby beobachtet.Butscher: "Probier’s noch mal"
Heiko Butscher hat die späte Chance zur Profikarriere genutzt
Als er mit 17 Jahren aus dem Allgäu nach Karlsruhe kam, hatte der neue Eintracht- Verteidiger große Träume. Die schienen schon fast geplatzt, als sich der VfL Bochum meldete. Inzwischen hat der 31-Jährige 82 Erstliga- und 89 Zweitligaspiele absolviert.
Von Roland Stipp
Frankfurt. ![]()
Schon fester Bestandteil der Eintracht-Hintermannschaft: Heiko Butscher. Mit der Eintracht will Butscher zum dritten Mal in die Bundesliga aufsteigen.
Hallo Heiko, sind Sie immer noch sauer über den Elfmeter in Düsseldorf?
Heiko Butscher: Ach, es hat sich schon ein bisschen gelegt. Auf der Heimfahrt von Düsseldorf hat es natürlich noch ein bisschen weh getan und wenn man die Fernsehbilder sieht ärgert man sich, aber man kann es ja nicht mehr ändern. Wobei: Ich habe schon auch fassungslos auf dem Platz gestanden.
Was hätte Ihre Mannschaft tun können, um die drei Punkte sicher mitzunehmen?
Wir haben gleich nach dem Spiel darüber gesprochen, ob wir nicht einfach schneller hätten weiter spielen sollen, denn der Schiedsrichter hat ja erstmal nicht gepfiffen. Aber wer weiß, ob das was geholfen hätte? Wir sind uns jedenfalls einig, dass wir unsere Kontermöglichkeiten nach dem 1:0 noch konsequenter hätten ausspielen müssen. Und davon abgesehen haben wir ja insgesamt schon ganz gut gespielt, finde ich.
Trügt die Erinnerung, oder haben Sie noch nie einen so offensiven Außenverteidiger gespielt?
Das würde ich so nicht sagen. Wenn ich in Freiburg links hinten gespielt habe, dann schon auch immer mit viel Zug nach vorne. Nur war da zuletzt eben eine ganz andere Situation, da hieß es Abstiegskampf. Jetzt spielen wir um den Aufstieg, da ist es doch normal, dass ein Abwehrspieler sich mehr einschaltet und in vielen Situationen Impulse nach vorne gibt.
Aber sehen Sie sich nicht überhaupt mehr als Innenverteidiger?
Ja, stimmt, ich fühle mich in der Innenverteidigung sogar noch sicherer. Aber jetzt habe ich so viel außen gespielt, das gleicht sich immer mehr an. Und vom Spaß her ist es mir eigentlich egal, wo ich spiele.
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