Bilderstrecke: Eintracht Frankfurt trainiert für das Derby
Eintracht-Trainer Armin Veh hat seine Mannschaft nach der Pressekonferenz am Donnerstag zum Training gebeten. Fotograf Marc Schüler war vor Ort und hat die Adler bei den Vorbereitungen für das Frankfurter Stadtderby beobachtet.Die Power ist wieder da
Karim Matmour hat Kraft und Selbstvertrauen zurückgewonnen
Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr bei der Eintracht hat der 26-Jährige eine starke Vorbereitung hingelegt und erst einmal den Durchbruch geschafft. Beim 2:1 gegen Braunschweig und beim 1:1 in Düsseldorf stand er in der Anfangself.
Von Roland Stipp
Frankfurt. ![]()
Fühlt sich in Frankfurt pudelwohl: Karim Matmour. (Archivbild) Matmour, der als eines von sechs Kindern eines algerischen Einwanderers in Straßburg aufwuchs, spricht nicht nur Französisch und Arabisch sondern auch nahezu perfekt Deutsch.
Und auch kulturell fühlt er sich in drei Welten zu Hause: In Frankreich, in Algerien, wo er zahllose Urlaube bei Verwandten verbracht hat, und eben in Deutschland. Genauer gesagt in Frankfurt. „Es gibt ganz viel Ähnlichkeit zu Straßburg, das Lebensgefühl und die Atmosphäre sind absolut vergleichbar. Frankfurt ist eine wirklich schöne Stadt und wir fühlen uns hier schon richtig zu Hause. Dazu kommt, dass es zu meiner Familie in Straßburg wirklich nicht weit ist.“
Am liebsten, sagt Karim, würde er den Rest seiner Fußballerlaufbahn hier verbringen. „So eine Stadt, solche Fans und so ein Stadion, was will man mehr? Ich kann mir im Moment keinen anderen Verein denken, bei dem ich spielen wollte.“
Und selbst wenn das nicht klappen sollte, könne er sich vorstellen, in Frankfurt seßhaft zu werden. „Wenn es so richtig Winter ist, stelle ich mir immer vor, dass ich später vielleicht mal mehr Zeit in Algerien verbringe und im Frühling und Sommer vielleicht in Frankreich oder Deutschland lebe.“
Im Trainingslager in Doha, bei gut 25 Grad, konnte Karim Matmour endlich wieder einmal so richtig Kraft tanken. In den letzten Jahren hatte er wegen seines Engagements bei der algerischen Nationalmannschaft, Krankheiten und Verletzungen keine ordentliche Vorbereitung mehr absolviert. Jetzt nutzte er die Gelegenheit, dass Algerien nicht beim den Afrika-Cup dabei war und er endlich einmal ohne Verletzung geblieben war.
Prompt hieß es, er sei der „Gewinner der Vorbereitung“. Er selbst hält von derlei reißerischen Parolen nichts: „Ich kann nur sagen, dass ich eine gute Vorbereitung gemacht habe und mich gut fühle. Jetzt ist die Power wieder da, die ich für mein Spiel brauche.“
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